Wer Tauben füttert, lockt Ratten an!
In Zusammenarbeit mit Feride Berisha vom Quartiersmanagement Soldiner Straße haben nun Schülerinnen und Schüler der Produktionsschule Mitte Schilder entworfen, geplant, gebaut und im Soldiner Kiez angebracht, die auf dieses Problem hinweisen und vom Taubenfüttern abhalten sollen. Kiezläufer Michael Fischer unterstützte die Jugendlichen bei der Suche nach geeigneten Orten, um so viele Menschen wie möglich mit der Aktion zu erreichen. Perspektivisch könnten, so Antje Görss vom Schulträger Zukunftsbau GmbH, auch weitere Kooperationen entwickelt werden. So wäre es z.B. möglich, dass die Schülerinnen und Schüler eine Patenschaft für einen Spielplatz übernähmen und diesen sauber halten und dort kleinere Reparaturen durchführen.
Die Entwicklung des Logos unterstützten Künstlerinnen und Künstler des ExRotaprint, das sich direkt neben der Produktionsschule Mitte an der Ecke Bornemannstraße / Gottschedstraße befindet. Die 2009 gegründete Schule bietet berufliche Orientierung und Bildung, Auftragsbearbeitung und Produktion, allgemeine Bildung und sozialpädagogische Unterstützung für 20 Jugendliche und junge Erwachsene aus Berlin Mitte, die schuldistanziert sind und ohne berufliche Perspektive, aber über arbeitspraktische Potenziale verfügen. Zurzeit lernen und arbeiten dort 18 Jugendliche im Alter von 15 bis 16 Jahren. Der praktische Ansatz der Schule kommt kleineren Projekten wie der Schilder-Aktion entgegen, hier kann neben handwerklichem auch das theoretische Geschick bewiesen werden. Welche Maße, welches Material, wie wird das Ganze wetterfest gemacht?
Die Entwicklung des Logos unterstützten Künstlerinnen und Künstler des ExRotaprint, das sich direkt neben der Produktionsschule Mitte an der Ecke Bornemannstraße / Gottschedstraße befindet. Die 2009 gegründete Schule bietet berufliche Orientierung und Bildung, Auftragsbearbeitung und Produktion, allgemeine Bildung und sozialpädagogische Unterstützung für 20 Jugendliche und junge Erwachsene aus Berlin Mitte, die schuldistanziert sind und ohne berufliche Perspektive, aber über arbeitspraktische Potenziale verfügen. Zurzeit lernen und arbeiten dort 18 Jugendliche im Alter von 15 bis 16 Jahren. Der praktische Ansatz der Schule kommt kleineren Projekten wie der Schilder-Aktion entgegen, hier kann neben handwerklichem auch das theoretische Geschick bewiesen werden. Welche Maße, welches Material, wie wird das Ganze wetterfest gemacht?
Die Produktionsschule Mitte ist ein Projekt im Rahmen des ESF-Bundesprogramms "Soziale Stadt - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)". Sie arbeitet mit fünf Schulen in Berlin Mitte zusammen, von denen die Schüler an die ps.m wechseln. Die kleinen Gruppen von bis zu sechs Schülern fördern das Ziel der Einrichtung. Das gemeinsame Frühstück, die Freizeitaktivitäten, der Sport einmal in der Woche geben mit dem hohen Praxisanteil in z.B. Holz-, Metall- oder Malerarbeiten den Schülern die Möglichkeit wieder Fuß zu fassen. Hier ist ein Hauptschulabschluss möglich, der mit Unterstützung der ps.m dann an der ursprünglichen Schule gemacht wird. Für diesen Sommer planen fünf Schülerinnen und Schüler ihren Abschluss, die Halbjahreszeugnisse, so Antje Görss, konnten sich sehen lassen. Sie finden Informationen und Ansprechpartner im Internet.
v. l. n. r.: Resul Yörük, Antje Görss (ps.m), Andreas Geffert (Lehrer ps.m), Ozan Demirel, Ramazan Avci, Feride Berisha (QM Soldiner Str., Peter Riehn (Anleiter, ps.m) und Wolfgang Ruth (Grünflächenamt Mitte)






