Annett Fleischer im Kinder- und Jugendtreff Frisbee

Annett Fleischer (26) hat sich mit den Kindern im frisbee getroffen. Hier das Interview unserer Kinderreporter.
 
Haben Sie einen Freund oder sind Sie verheiratet?
Ich habe einen Freund, bin aber nicht verheiratet.
 
Was sind Ihre Hobbies?
Ich reise sehr gerne, gucke mir gern viele Länder an, viele Kulturen, fremde Flora und Fauna. Und ich mag es auch Menschen aus anderen Religionen zu treffen und kennen zu lernen. (Foto: Annett Fleischer umlagert von den Kinderreportern)

Wo waren Sie schon überall?
Ich war in der Türkei–
 
–wie war es da?
Die Türkei fand ich sehr schön. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich würde da kein zweites Mal hinfahren. Denn ich habe nicht das Gefühl, dass ich noch mehr sehen müsste. Ich habe da schon einiges gesehen. Ansonsten fand ich Thailand, also den asiatischen Bereich sehr schön, ich fand Mittelamerika – die Karibik – sehr schön. Speziell Kuba. Haiti ist auch ein sehr schönes Land. Dann war ich schon in Italien, in Spanien, in Dänemark und anderen umliegenden Ländern. Die sind auch immer eine Reise wert.
 
Ist es anstrengend einen Film zu drehen?
Manchmal ist es ziemlich anstrengend, weil die Tage so lang sind. Es ist so, dass man auch mal zwölf bis 18 Stunden arbeitet. Das ist ganz schön anstrengend, weil man meistens auch nicht nur einen Tag dreht, sondern fünf, sechs, sieben an einem Stück. Und dann hat man manchmal nur zwei Stunden Zeit zum Schlafen und das ist dann echt anstrengend.

Was ist das schwerste an Ihrem Beruf?
Das schwerste ist, dass man selten zu Hause ist. Und wenn man sehr gerne zu Hause ist und man seine Familie sehr mag, ist das ziemlich schwer. Außerdem gibt es lange Tage, die ziemlich schwer sind, weil man wenig schläft. Und zum Dritten ist es auch noch ziemlich schwer, wenn man komplizierte Themen hat und die vorher ausarbeiten muss. Dann sitzt man ziemlich lange. Aber trotzdem macht`s Spaß.

Welche Rolle würden Sie am liebsten spielen?
Sagen wir mal so: Dadurch dass die Schauspielerei bei mir einen ganz kleinen Teil einnimmt und ich hauptberuflich eigentlich überwiegend Moderation mache, habe ich keine Vorlieben für eine Rolle. Ich lasse mich immer begeistern von dem was kommt. Aber am liebsten sind mir Rollen, die ziemlich fies sind. (Foto: Geduldig hört sich Annett Fleischer die Fragen der Kinderreporter an)
 
Warum denn?
Weil es einfacher ist, eine fiese Rolle zu spielen als eine liebe Rolle. Weil lieb bin ich auch so.
 
Wenn Sie ich im Film küssen – ist es dann echt?
Man berührt zwar die Lippen, aber es ist kein richtiger Kuss. Außerdem ist ein richtiger Kuss nur verbunden mit Liebe.
 
Haben Sie Lampenfieber?
Ab und zu habe ich noch Lampenfieber. Wenn ich Moderation mache und da sehr viele Leute in der Halle oder im Saal sind und das Publikum etwas älter und anspruchsvoller ist, dann habe ich ab und zu Lampenfieber.
 
Waren Sie schon einmal schüchtern vor der Kamera?
Ja, und zwar vor dem ersten Filmkuss, das war mir peinlich.
 
Haben Sie sich schon mal beim Schauspielern in einen Mann verliebt?
Ich habe mich noch nie in einen Schauspielkollegen verliebt.
 
Was wollten Sie werden, als Sie klein waren?
Als ich klein war, wollte ich immer Stewardess werden. Also mit dem Flugzeug rumfliegen und den Leuten Kaffee bringen fand ich ganz toll.
 
Welchen Beruf haben Ihre Eltern?
Meine Mutter ist Botanikerin, die hat eine Gärtnerei, pflanzt ganz viele Pflanzen ein, gestaltet Gärten und macht Dekorationen für verschiedene Anlässe: Hochzeiten, Beerdigungen und so was alles. Und mein Vater ist der Kaufmann in der Firma und macht also alles, was mit Einkauf, Abrechnung und Löhnen zu tun hat. Die arbeiten also beide zusammen.
 
Wer ist Ihr Lieblingssänger?
Mein Lieblingssänger ist Bobby Brown.


Mögen Sie Wellness?
Wellness mag ich nicht so gern. Ich gehe vielleicht einmal im Jahr in die Sauna. Aber ansonsten bin ich kein Wellness-Mensch.
 
Was wünschen Sie sich bis zum 30. Lebensjahr?
Bis zum 30. Lebensjahr habe ich jetzt noch vier Jahre und ich hoffe, dass ich in den vier Jahren wenigstens einmal Mutter geworden bin. (Foto: Ein sonniges Gemüt zu Besuch im Kiez: Annett Fleischer)
 
Wovor haben Sie Angst?
Ich habe Angst vorm Älterwerden aber nicht vorm Sterben. Komisch, ne?
 
Können Sie Kopfstand oder Handstand?
Kopfstand habe ich bestimmt schon seit zehn Jahren nicht mehr probiert. Aber ich konnte es mal. Handstand kann ich nicht.
 
Haben Sie mal Breakdance getanzt?
Ja, ich habe ziemlich aktiv Breakdance gemacht. Und zwar ab meinem 13. Lebensjahr in Berlin-Kreuzberg und habe dann aber mit 18 Jahren aufgehört und das ist jetzt schon ganz lange her. Ich kann also nichts mehr und das ist ganz traurig und ich ärgere mich wahnsinnig, weil ich gerne wieder tanzen würde.
 
Warum sprechen Sie sächsisch?
Sächsisch spreche ich, weil oftmals Rollen mit Dialekten gefragt sind. Und Sächsisch spreche ich ganz gut, weil mein Vater in Leipzig geboren ist, also im tiefsten Sachsen und somit unsere Familie teils sächsisch ist.

Für was würden Sie nie Werbung machen?
Ich  würde nie für Alkohol oder Zigaretten Werbung machen, obwohl ich rauche–
 
Und für Unterwäsche?
Ach so ja, für Unterwäsche würde ich auch keine Werbung machen und für Pelze–ansonsten–eigentlich für alles.


Kinderredaktion, Fotos: Kinderreporter