Aus Eins mach Zwei
Zwei Monate nach dem Aus des Vereins Soldiner Treff e.V. eröffnete sein Gründer Joachim Brunken am 27. Oktober in der Koloniestraße 120 einen neuen Nachbarschaftstreff. Nach den internen Querelen im alten Verein, die den Austritt Brunkens zur Folge hatten, suchte der ehemalige Bühnenmaler sofort nach neuen Geschäftsräumen für eine Neugründung. Acht Mitglieder halfen ihm dabei, den neuen Soldiner-Kiez-Treff zu betreiben. "Das Konzept bleibt erhalten", sagte der 65 jährige. "Der Hauptpunkt liegt in der Nachbarschaftshilfe und der Schwerpunkt ist die Alkoholiker-Selbsthilfegruppe."
(Foto: Freunde bei der Aufbauhilfe am neuen Kieztreff in der Koloniestraße)
(Foto: Freunde bei der Aufbauhilfe am neuen Kieztreff in der Koloniestraße)
Neue Räume, neue Sponsoren
J. Brunken bekam ein erstes Angebot für einen neuen Kiezladen von der Gesobau. Die Miete von 200 Euro warm für die 54 Quadratmeter wollte er aus eigener Tasche bezahlen. "Früher habe ich das Geld versoffen, nun bezahle ich damit den Laden", erklärte er. Doch schon bald veständigte er sich mit der GESOBAU darauf, dass ihm die Räume bis zum 31 Dezember mietfrei zur Verfügung gestellt werden.
Einige Tage später meldete sich ein neuer Sponsor bei Brunken. Die DEGEWO bot ihm einen Laden in der Koloniestraße 120 an. Da diese Räume zentraler im Kiez lägen, größer und moderner seien, hat Brunken seinen Kiez-Treff kurzer Hand in die Koloniestraße versetzt.
J. Brunken bekam ein erstes Angebot für einen neuen Kiezladen von der Gesobau. Die Miete von 200 Euro warm für die 54 Quadratmeter wollte er aus eigener Tasche bezahlen. "Früher habe ich das Geld versoffen, nun bezahle ich damit den Laden", erklärte er. Doch schon bald veständigte er sich mit der GESOBAU darauf, dass ihm die Räume bis zum 31 Dezember mietfrei zur Verfügung gestellt werden.
Einige Tage später meldete sich ein neuer Sponsor bei Brunken. Die DEGEWO bot ihm einen Laden in der Koloniestraße 120 an. Da diese Räume zentraler im Kiez lägen, größer und moderner seien, hat Brunken seinen Kiez-Treff kurzer Hand in die Koloniestraße versetzt.
Soldiner Treff e.V. auf der Suche nach neuen Räumen
Nach dem Austritt von Joachim Brunken wagt auch der Verein Soldiner Treff e.V. einen Neustart. Die Mitglieder des Vereins suchen derzeit nach neuen Räumen. Die Finanzierung ist jedoch noch nicht gesichert. Die GESOBAU hat eine finanzielle Unterschützung abgelehnt, da sie bereits Joachim Brunken unterstützt, der im Prinzip das gleiche Konzept vertritt wie der Soldiner Treff e.V. Gegenwärtig trifft sich jeden Dienstag und Donnerstag von 18:00- 21:00 die Alkoholiker-Selbsthilfegruppe in den Räumen des Glaskastens in der Prinzenallee 33.
Neue Lösung in Sicht ?
Das Quartiersmanagement hofft, dass die frei gewordenen Räume von Joachim Brunken in der Soldiner Straße 16 in Zukunft vom Soldiner Treff genutzt werden könnten. Das wäre eine praktikable Lösung für beide Seiten. Zur Zeit wird zwischen den Parteien noch vermittelt.
Alkoholiker-Selbsthilfegruppe
Soldiner Treff e.V.
Wo: Glaskasten
Prinzenallee 33
Wann: Di & Do von 18 bis 21 Uhr
Nach dem Austritt von Joachim Brunken wagt auch der Verein Soldiner Treff e.V. einen Neustart. Die Mitglieder des Vereins suchen derzeit nach neuen Räumen. Die Finanzierung ist jedoch noch nicht gesichert. Die GESOBAU hat eine finanzielle Unterschützung abgelehnt, da sie bereits Joachim Brunken unterstützt, der im Prinzip das gleiche Konzept vertritt wie der Soldiner Treff e.V. Gegenwärtig trifft sich jeden Dienstag und Donnerstag von 18:00- 21:00 die Alkoholiker-Selbsthilfegruppe in den Räumen des Glaskastens in der Prinzenallee 33.
Neue Lösung in Sicht ?
Das Quartiersmanagement hofft, dass die frei gewordenen Räume von Joachim Brunken in der Soldiner Straße 16 in Zukunft vom Soldiner Treff genutzt werden könnten. Das wäre eine praktikable Lösung für beide Seiten. Zur Zeit wird zwischen den Parteien noch vermittelt.
Alkoholiker-Selbsthilfegruppe
Soldiner Treff e.V.
Wo: Glaskasten
Prinzenallee 33
Wann: Di & Do von 18 bis 21 Uhr
Voll im Einsatz
Zwölf Stunden am Tag, sieben mal die Woche arbeitet Brunken ehrenamtlich für die hilfesuchende Nachbarschaft. Sei es beim Ausfüllen komplizierter Formulare oder alten Leuten den Einkauf abzunehmen. Das ist mein Leben, das ist mein Kiez.", sagt Brunken. "Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Mit meiner Arbeit will ich einen Teil meiner erhaltenen Sozialleistungen an den Staat zurückzahlen."
(Foto: Joachim Brunken in seinen neuen Räumen)
Zwölf Stunden am Tag, sieben mal die Woche arbeitet Brunken ehrenamtlich für die hilfesuchende Nachbarschaft. Sei es beim Ausfüllen komplizierter Formulare oder alten Leuten den Einkauf abzunehmen. Das ist mein Leben, das ist mein Kiez.", sagt Brunken. "Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Mit meiner Arbeit will ich einen Teil meiner erhaltenen Sozialleistungen an den Staat zurückzahlen."
(Foto: Joachim Brunken in seinen neuen Räumen)








