Bericht - Kolonie Wedding im Februar
Zur Kolonie Wedding am 20. Februar gab es litauische Kühe zu sehen und litauische Küche zu essen im Café Esscapade, konfiszierte Ausstellungsstücke im space untitled und zwei neue Galerien - das mainstream und den preproduction space.
Peter Farkas eröffnete das mainstream auf der Drontheimer Straße 21 mit einer Ausstellung mit 18 Künstlern. Diese wiederum brachten ihr Publikum mit, so daß die Vernissage sehr gut besucht war. Der Biervorrat zur Einweihung schien unerschöpflich und die Stimmung war gut. Der gutaussehende Herr mit dem rosa Hemd ist übrigens der Galerist.
Der preproduction space auf der Soldiner Straße 103 eröffnete mit der tschechischen Künstlerin Slava Sobotovicova und ihrem Wein-Video. Normalerweise ist der Wein bei einer Eröffnung eher Nebensache, hier war er das Thema der Vernissage. Das Video zeigt den Entstehungsprozess im nördlichsten Eck der Slowakai - mit Handpresse, Wespen und Schwefel, dafür ohne Pestizide.
Bei ananda-deva gab es diesmal als Kontrastprogramm zur kalten Winternacht orientalische Geschichten, die Galerist Lutz Wasewitz höchstpersönlich vorlas. Es war sehr gemütlich, sich auf dem Sofa zu lümmeln und an Kindertage zurückzudenken, als die Eltern noch vorgelesen haben. Man konnte sich aber auch von den Bildern unter dem Titel "Reise zum Horizont" inspirieren lassen.
Im Atelier Schwarz zeigte Jürgen Schwarz wieder Werke im Entstehungsprozess. Fertigstellungstermin ist der 19. März, also die nächste Kolonie Wedding. Inspirieren ließ er sich diesmal allerdings nicht von Richard Wagner, sondern wohl eher von Elvis. Der junge Mann mit der charakteristischen Schmalzlocke in der Mitte des Bildes erinnert doch stark an den King.











