Broschüre über die Villa Schott
Vor wenigen Tagen wurde die wunderschöne Broschüre über die Geschichte und Wiederentdeckung der Villa Schott vorgestellt.
Das villenartige städtische ehemalige Fabrikantenwohnhaus befindet sich als bauliche Kuriosität in der sonst homogenen Struktur der 4-5-geschossigen Mietshäuser in der Wriezener Straße 10–11.
Das villenartige städtische ehemalige Fabrikantenwohnhaus befindet sich als bauliche Kuriosität in der sonst homogenen Struktur der 4-5-geschossigen Mietshäuser in der Wriezener Straße 10–11.
Erfreut zeigen sich die Autoren über die heutige Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes. Das Haus wurde zum Ort für Begegnung, gemeinsames Wohnen, Beratung, Betreuung und Therapie für Frauen und Mädchen mit Gewalterfahrung. Wildwasser e. V. – Arbeitsgemeinschaft gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen – konnte das Gebäude 1998 mit Hilfe von privaten Spenden und öffentlichen Zuwendungen kaufen. Die anschließende Sanierung wurde vom Stadtentwicklungsträger L.I.S.T. GmbH unterstützt und begleitet. Die Villa Schott ist ein Beispiel wie sich denkmalpflegerische Interessen und soziale Anliegen gegenseitig befruchten können.
Die Broschüre liegt für interessierte BewohnerInnen im Büro des Quartiersmanagements in der Koloniestraße 129 aus.
Villa Schott. Geschichte einer Wiederentdeckung,
Hrsg.: Landesdenkmalamt Berlin
Autoren: Werner Druskat, Anne Lampen, Klaus Ricken, Sabine Schulte, Sybille Schulz, Wildwasser e.V.
Die Broschüre liegt für interessierte BewohnerInnen im Büro des Quartiersmanagements in der Koloniestraße 129 aus.
Villa Schott. Geschichte einer Wiederentdeckung,
Hrsg.: Landesdenkmalamt Berlin
Autoren: Werner Druskat, Anne Lampen, Klaus Ricken, Sabine Schulte, Sybille Schulz, Wildwasser e.V.
Die Broschüre beschreibt den Entwicklungsprozess einer denkmalgerechten Sanierung und gibt Einblicke in die Geschichte eines ungewöhnlichen Bauwerkes. Es wird vom Selbstbewusstsein, Standesgefühl und Repräsentationsbedürfnis seines Bauherren berichtet, von späteren Anbauten, Umnutzungen und Besitzerwechseln, vom Verfall und schließlich von der Restaurierung und der heutigen Nutzung. Der Leser kann sich ausführlich über die Baugeschichte des Weddings, die architektonische Einordnung und Besonderheit des Gebäudes, das denkmalpflegerische Konzept und die Restaurierungsmethoden informieren. Durch die Illustration mit Plänen, Fotos und Zeichnungen wird die Lektüre besonders eindrücklich.








