Czervenka & Co.
Peter Slavik, hochgeschätztes Mitglied der Künstlervereinigung Kolonie Wedding und Betreiber der Medienwerkstatt, wird das, was er schon Vielen, der bei ihm Verweilenden in unermüdlicher Kleinarbeit vermittelt hat, diesmal selber tun: vor seinem Publikum sitzend die Stimme erheben. Unermüdlich in die Zukunft fühlend, den Mangel sozialer und formgerechter Ethik stark empfindend, scheint etwas zu schreien in ihm. Reich bebildert in Gedanken, wortschöpfend, blitzend in gedanklicher Geschwindigkeit - seine Nähe entfacht den Mut zum geträumten Spiel, aber auch die Lust zur glasklaren Analytik. Die von ihm geladenen Künstler und Erzählenden berichten von den Farben ihrer Seele.
Jedes vom anderen gespiegelte Gefühl, scheint in ihm selbst gelebt gewesen. Das Schwarz des Todes und der Revolution bis hin zum hellsten Blau entgrenzter Weite. Entgrenzungsliebend sucht er die Nähe des Begrenzten. Den Teufel im noch so winzigsten Versteck entdeckend, wird er die Wut des Dämonen durch ein sanftes, wienerisches Lächeln leicht besänftigen. Im Hinterstübl jedoch, plant er den nächsten großen Coup...
Auszüge aus der gemeinsamen Lesung mit Amelie Olbricht und Daniela Slavik finden sie hier
Halbzeit in der Werkstatt - Eine Bilanz.
Ein Interview mit Peter Slavik finden sie hier
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Halbzeit in der Werkstatt - Eine Bilanz.
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