Der Traum eines Erfinders

Interviewpartner: Tom, Karla Krähe und Ferdi Fuchs kennen sich mit der Post-Sortier-Maschine aus
 
Anika: Haben Sie noch andere Tiere als Karla Krähe und Ferdi Fuchs?
 
Tom: Ich habe noch zwei kleine Bären, aber die können nicht sprechen. Die sind zuhause jetzt.
 
Anika: Gehen Ferdi und Karla gerne raus?
 
Tom: Ja, die gehen überall mit hin, wo ich auch hingehe.
 
Anika: Sind die Machinen schonmal kaputt gegangen?

Tom: Ja, die gehen häufig kaputt. Das sind Eigenkonstruktionen, da müssen wir erstmal Erfahrungen sammeln und schauen, wie es funktioniert. Aber sie funktionieren immer besser mit der Zeit.

Anika: Wie lange hat es gedauert, bis Fuchs und Krähe sprechen konnten?
 
Tom: Das hat bei der Krähe einen Monat gedauert und bei dem Fuchs eine Stunde.
 
Anika: Wie lange hat es gedauert die Post-Sortier-Maschine zu bauen?
 
Tom: Das hat sechs Monate gedauert, in zwei Stufen. Wir haben erst in drei Monaten eine einfache Maschine gebaut, dann haben wir das getestet und verbessert. In den nächsten drei Monaten haben wir dann eine noch viel größere Maschine gebaut, die jetzt unten steht.
 
Anika: Nerven Fuchs und Krähe auch manchmal?
 
Tom: Ja, das sind kleine dreiste Gesellen, die sich auch mal einen frechen Spruch erlauben.
 
Karla: Wie lange dauert noch das Interview? Krah Krah.
 
Anika: Haben Sie eine Frau, was sagt sie zu Ihrer Erfindung?
 
Tom: Leider habe ich noch keine Frau. Aber ich habe eine Freundin und die findet das auch ganz spannend.
 
Anika: Wie lange gibt es jetzt schon die Maschine?
 
Tom: Die ist seit einem halben Jahr fertig und wir haben ein halbes Jahr dran gebaut. 
 
Anika: Wie viele Leute arbeiten hier?
 
Tom: 30 Leute, aber wir sind ja ein Unternehmen, was in ganz Deutschland arbeitet und in ganz Deutschland sind wir 300 Personen.


Anglica: Karla und Ferdi, mögt ihr den Tom?

Ferdi: Ja, wir mögen den sehr und es macht auch richtig Spaß ihn zu ärgern.

Angelica: Habt Ihr schon oft mit Menschen geredet?

Ferdi: Wir müssen die erst ein bisschen kennen lernen, sonst trauen wir uns nicht.

Angeilca:
Will der Fuchs manchmal den Raben essen?

Ferdi: Ich esse nur Mäuse und Würmer und Körner.

Angelica: Was tun Sie in Ihrer Freizeit?

Tom: Meine Freizeit, ja. Da arbeite ich auch am Computer oder ich mache Sport oder ich habe ein kleines Haus im Wald, da fahre ich hin und entspanne mich.

Angelica: Was ist Ihr größter Wunsch?

Tom:  Ich möchte eine Familie gründen und ein ruhiges Leben führen.

Anglica: Welche Wünsche sollen sich unbedingt erfüllt  haben, bevor Sie alt sind?

Tom: Bevor ich alt bin möchte ich eine Familie haben und Kinder.

Angelica: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, die Post-Sortier-Maschine zu erfinden?

Tom: Wir wollten eine solche  Maschine eigentlich kaufen, aber bis die lieferbar gewesen wäre, das hätte sehr lange gedauert und wir mussten dringend die Briefe sortieren. Dann haben wir sie selber gebaut.

Angelica: Wie haben Sie den Fuchs und den Raben kennen gelernt?

Tom: Das waren Geschenke für mich. Weil ich so gerne Raben und Füchse mag.

Angelica: Warum leben der Fuchs und der Rabe nicht im Wald?

Tom: Weil das Plüschtiere sind, das sind ja besondere Tiere die beiden.

Angelica: Hatten Sie schon mal einen Wunsch, der sich nicht erfüllt hat?

Tom: Ja, ich glaube schon.

Angelica:  Wie viele Briefe werden von der Maschine sortiert?

Tom:  Ungefähr 8000 pro Stunde.

Angelica:
Stehen die Maschinen auch in Postfilialen?

Tom:
Ja, wir haben noch 13 Niederlassungen, da stehen auch die Maschinen.

Angelica: Wie sind Sie Erfinder geworden?

Tom: Das fing schon in meiner Kindheit an. Da habe ich viel rumgespielt und gebalstelt , mit Strom und mit kleinen Schaltern, das hat mir immer schon Spaß gemacht und dann habe ich das zu meinem Beruf gemacht.
Anglica: Ist schon mal ein großer Fehler passiert?

Tom: Ja, natürlich. Wir haben auch schon mal Sachen falsch gemacht und mussten uns dann was neues überlegen, das hat lange gedauert , wir haben auch schon gedacht wir kriegen gar nichts hin. Dann haben wir drüber geschlafen und am nächsten Tag hatten wir neue Ideen.

Angelica: Wer ist Ihr Vorbild?

Tom: Mein Vorbild ist ein Chef in einer Firma wo ich früher mal gearbeitet habe, den ich sehr gemocht habe. Der hat die Firma geleitet und ich habe mir viel von ihm abgeguckt.
Emma:  Gehen Ferdi und Karla manchmal in den Wald?

Tom: Ja, wenn das Fenster offen ist, dann kann die Krähe rausfliegen und der Fuchs läuft auch manchmal raus.

Emma: Was ist die nächste Erfindung, die Sie planen?

Tom: Die nächste Maschine wird eine Maschine, die verschiedene Briefe trennen kann. Es gibt ja kleine und große Briefe, die Maschine wird dann die Briefe nach kleinen und großen Briefen sortieren.

Emma: Haben Sie auch andere Maschinen erfunden?

Tom: Das war die erste und die zweite kommt noch. So lange machen wir das noch nicht.

Angelica: Haben sich Fuchs und Krähe schon mal versteckt, so dass Sie sie richtig suchen mussten?

Ferdi: Ja, wir verstecken uns manchmal unter der Bettdecke.

Angelica: Was tun Sie eigentlich hier im Büro, die Maschinen stehen ja unten.

Tom: Hier oben mache ich Überlegungen und plane, hier mache ich meine Aufzeichnungen. Dann gehe nach unten und probiere das aus.

Ömar: Wie lange arbeiten Sie schon hier und wie lange arbeiten Sie pro Tag?

Tom: Ich arbeite seit vier Jahren hier, jeden Tag ungefähr acht Stunden.

Anika: Auch am Wochenende?

Tom: Nein, nur manchmal.

Anika: Haben Sie schon mal den Fuchs geschimpft?

Tom: Ja, der Fuchs hat mir auch schon mal die Wurst vom Brot gefressen. Ferdi Fuchs und Karla Krähe sind meine beiden kleinen Helfer, die haben immer viele gute Ideen und bringen mich selber auch auf gute Ideen. Die unterstützen mich und inspirieren mich und sind immer dabei.

Angelica: Waren Fuchs und Krähe schon mal beleidigt, dass Sie mit Ihrer Freundin gespielt haben?

Tom:
Wenn ich mit meiner Freundin spiele, dann sind die schon manchmal beleidigt, ja.

Angelica: Haben Sie eine eigene Villa?

Tom: Nein, ich habe keine Villa, nur ein kleines Haus, das steht im Wald.

Anika: Kommen Ferdi und Karla dann mit?

Tom: Ja, das sind doch meine kleinen Helfer, die kommen überall mit
Julia Johannsen