Ein Stadtteilmarketing-Konzept, zwei Remise-Girls und dreimal Dessert
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Bericht_Soldiner_Kiez_-_die_raumplaner.pdf (1,4 MB)
Hier können Sie den Projektbericht der raumplaner über Vorbereitung und Durchführung einer Quartierswerkstatt und die Entwicklung eines Stadtteilmarketingkonzepts für das QM-Gebiet Soldiner Straße herunterladen.
Der QM-Neujahrsempfang in der NachbarschaftsEtage
Café und Saal der NachbarschaftsEtage empfingen die zahlreich ankommenden Gäste mit schönster Atmosphäre, einem strahlenden Ehepaar Zerouga hinter der Theke, einer lächelnden Ruth Ditschkowski und, grüßend und Hände schüttelnd, den Quartiersmanagern Svenja Wagner und Cetin Sahin.
Nachdem im Saal alle Stühle besetzt und alle Randplätze mit Stehenden gefüllt waren, begrüßte Svenja Wagner die Anwesenden herzlich, bedankte sich u.a. bei den Kiezläufern Anne Klein und Gerd Minor, den Quartiers- und Vergabebeiratsmitgliedern für die engagierte Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Quartiersmanager Cetin Sahin stellte sich denen vor, die ihn noch nicht kannten, und übergab gern an die den Saal zu Begeisterung hinreißenden zwei „Remise-Girls“, die live und sehr schön sangen. „Die beiden buch ich beim nächsten Mal auch!“, flüstert Ruth Ditschkowski, Leiterin der NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße.
Thorsten Haas von panke.info e.V. präsentierte einen Film von Schülerinnen und Schülern des OSZ KIM, die eine Panke-Putz-Aktion begleitet haben. Hier putzten Kinder der Carl-Craemer-Grundschule, Senioren aus dem Seniorendomizil an der Panke und Schüler des OSZ KIM gemeinsam mit den Flussfreunden von panke.info e.V. Laura Ehling stellte das Projekt der temporären Gemeinschaftsgärten vor und rief zur Beteiligung auf.
Mit der Quartierswerkstatt, die die raumplaner als Ausgangspunkt für ihre Arbeit an einem Stadtteilmarketingkonzept für den Soldiner Kiez organisierten, begann ein Diskussionsprozess, an dem neben Bezirksamt und Quartiersbüro zur Freude der raumplaner auch viele Soldiner Aktive teilnahmen. „Das ist nicht selbstverständlich“, so raumplanerin Nadine Walter. „Schließlich ist das Freizeit, und wir fanden das ganz toll, dass Sie sich hier so für ihren Kiez engagieren.“
Mit der Präsentation der Ergebnisse stellten Carolin Voss und Nadine Walter den Anwesenden die vier Leitbilder vor, die dem Soldiner Kiez künftig als Orientierung bei Projektentscheidungen und -planungen dienen.
- Leitbild 1: Der Soldiner Kiez, ein innenstadtnahes Wohnquartier, geprägt von unterschiedlichen Kulturen, mit Raum für Engagement und individuelle Entfaltung
- Leitbild 2: Der Soldiner Kiez bietet heute und auch zukünftig hervorragende Lebensbedingungen für junge Familien mit Kindern.
- Leitbild 3: Der Soldiner Kiez, eine Oase bestehend aus vielfältigen Grün- und Freiflächen mit einer hohen Lebensqualität heute und auch zukünftig.
- Leitbild 4: Der Soldiner Kiez, der Potenziale in den Bereichen Kunst, Gewerbe und Kulturwirtschaft bietet.
Die Projekte für die Gewerbeförderung, eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit für die Bildungseinrichtungen im Kiez oder für mehr Sauberkeit sind wichtige Schritte auf dem Weg, den das Stadtteilmarketingkonzept formuliert. Hier sollen vor allem die Stärken fokussiert werden, ohne die hier Lebenden zu verdrängen. Und, sehr Web 2.0: Ein Körbchen mit USB-Sticks, die den Bericht der raumer und das aktuelle IHEK 2012 des Quartiersmanagements enthalten (Dank an Gülsüm vom QM!) leerte sich binnen Minuten.
Alle taten sich anschließend am vom Café La Tortuga in Form und Inhalt bestens präsentierten Buffet gütlich. Suppen, Schnittchen, Obst und der rotbeerig-vanillige Nachtisch sorgten für viel Lob und Freude. Nun kam man ins Gespräch, und so sprach Azize Karagülle mit der Polizei, die Polizei mit Andreas Schoan von Kümmere dich e.V., Andreas Schoan mit Andy von StreetCom e.V., Kerstin Kaie vom Soldiner Kiez e.V. mit Thomas Brauckmann, dito, Dagmar Buchholz von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz mit Kerstin Rietz, Gebietskoordinatorin vom Bezirksamt Mitte, Clarissa Meier vom Seniorendomizil an der Panke mit dem Kultur- und Projektschaffenden Stefan Höppe, Caro ehemalige, mit Katrin, neue studentische Mitarbeiterin im Quartiersbüro usw. usf.
Ein schöner Abend, der zeigt, dass sich im Soldiner Kiez viel und gern engagiert wird, ein offener und freundlicher Ton das Gespräch bestimmt und das Jahr 2012 mit guten Projekten, nicht abbrechendem Dialog und der einen oder anderen Party gern kommen kann!






