Eine Lok fährt in den Himmel
Am Montag, dem 5. Juli, begann die Künstlergruppe um Marlene Jachman mit dem ersten Farbanstrich an der Fassade des Hauses direkt gegenüber der Grüntaler Str. 11 -Grüntaler-Ecke Bellermannstr.. "Es ging alles sehr schnell", berichtet die Künstlerin Jachmann. Quartiersmanager Werner Druskat hätte sie vor einem Monat angerufen und von diesem Projekt erzählt. "Ich war in Gedanken noch bei der Planung der Fassadengestaltung in der Prinzenallee und musste plötzlich umschalten. Ich entwarf ein Konzept, das an die historische Eisenbahntrasse an dieser Stelle erinnert." Farblich und inhaltlich an das Umfeld angepasst, sollte der Entwurf eine einfache und klare Struktur besitzen.
Erster Entwurf ein Erfolg
Schon der erste Entwurf kam an, und so konnte die Künstlerin beginnen, sich um die technischen Details zu kümmern. Bei ihrer Arbeit werden ihre langjährigen Freunde Max Stock und Rolf Eisenburg Marlene Jachmann unterstützen. Mit beiden verbindet sie eine lange gemeinsame künstlerische Tätigkeit. "Ich schätze beide sehr und stelle einige Werke von Max ständig in meiner Galerie aus", erzählt sie.
Schon der erste Entwurf kam an, und so konnte die Künstlerin beginnen, sich um die technischen Details zu kümmern. Bei ihrer Arbeit werden ihre langjährigen Freunde Max Stock und Rolf Eisenburg Marlene Jachmann unterstützen. Mit beiden verbindet sie eine lange gemeinsame künstlerische Tätigkeit. "Ich schätze beide sehr und stelle einige Werke von Max ständig in meiner Galerie aus", erzählt sie.
"Nicht runterschauen"
"Es ist besser, nicht runter zu schauen, wenn du dort oben bist", erzählt Max Stock."Am ersten Tag hab ich mich die ganze Zeit an der Rolle festgehalten, das half. Mittlerweile geht es etwas besser. Der erste Anstrich mit einer zusätzlich eingerührten Grundierung ist sehr anstrengend. Der Untergrundputz ist rauh und saugend. Wir müssen mehrere Male mit satter Farbe über die gleiche Stelle. Hoffentlich reicht die Farbe noch für den zweiten Anstrich. Das Material ist teuer und knapp kalkuliert. Immerhin, das Blau im Dachbereich ist schon dran."
"Es ist besser, nicht runter zu schauen, wenn du dort oben bist", erzählt Max Stock."Am ersten Tag hab ich mich die ganze Zeit an der Rolle festgehalten, das half. Mittlerweile geht es etwas besser. Der erste Anstrich mit einer zusätzlich eingerührten Grundierung ist sehr anstrengend. Der Untergrundputz ist rauh und saugend. Wir müssen mehrere Male mit satter Farbe über die gleiche Stelle. Hoffentlich reicht die Farbe noch für den zweiten Anstrich. Das Material ist teuer und knapp kalkuliert. Immerhin, das Blau im Dachbereich ist schon dran."
Mittwoch, 7. Juli
Der zweite Grundanstrich, ein sanft leuchtendes Graublau, ist zur Hälfte aufgestrichen. "Es geht wesentlich leichter beim zweiten Anstrich ", berichtet Rolf Eisenburg. " Wir können die Farbe stärker verdünnen und müssen nicht mehr in jede Pore Farbe einbringen." Interessant ist, wie stark sich die Ausstrahlung des Grautons durch die unterschiedliche Lichtsituation verändert. "Morgen werde ich einige Infoblätter mit euren Namen hier am Zaun anbringen, für Vorbeigehende..." schlage ich vor. "Muss das denn sein?", entgegnet Max Stock, geht zu den Farbeimern und beginnt, sie zu verschließen. "Es wird bald regnen", sagt er.
Geschichtliches über den Grünzug auf der Stettiner Trasse finden Sie hier
Den Orginalentwurf der Künstlerin und einen Text über die Lok, die in den Himmel fährt finden Sie hier
Der zweite Grundanstrich, ein sanft leuchtendes Graublau, ist zur Hälfte aufgestrichen. "Es geht wesentlich leichter beim zweiten Anstrich ", berichtet Rolf Eisenburg. " Wir können die Farbe stärker verdünnen und müssen nicht mehr in jede Pore Farbe einbringen." Interessant ist, wie stark sich die Ausstrahlung des Grautons durch die unterschiedliche Lichtsituation verändert. "Morgen werde ich einige Infoblätter mit euren Namen hier am Zaun anbringen, für Vorbeigehende..." schlage ich vor. "Muss das denn sein?", entgegnet Max Stock, geht zu den Farbeimern und beginnt, sie zu verschließen. "Es wird bald regnen", sagt er.
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Den Orginalentwurf der Künstlerin und einen Text über die Lok, die in den Himmel fährt finden Sie hier









