"Einen Teil des sichtbaren Teils der Welt"

Am Freitag, den 17. März wird Jovan Balov, der Projektraumbetreiber des "Prima Center Berlin", in der Biesentaler Straße 24, eine Ausstellung mit Wadim Rakowski eröffnen. "Allein" nennt der Künstler das Leitbild, unter dem Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Photografie und Video entstanden sind. "Für Berlin, für sich selbst, für alle" beschreibt Rakowski die Projektionsflächen, auf denen er seine Werke spiegeln will.
 

Die Wege
Wadim Rakowski wird 1973 in Moskau geboren. Die künstlerische Inspiration übertrug sich von Mutter Nathalia, die in der Berliner Galerie "Tamen" ihre Werke verkauft. In Moskau absolviert Wadim seine künstlerische Ausbildung und wird 1993 Mitglied der Moskauer Künstlervereinigung des internationalen Kunstfonds. 2001 lebt und arbeitet er in Israel und ist seitdem Mitglied der dortigen Künstler- und Bildhauervereinigung. Seit 2002 wohnt Wadim Rakowski in Berlin. Ilja Ketipow, namhafter russischer Schriftsteller und Literaturkritiker, schreibt über den Künstler und Dichter Wadim Rakowski: "Das sind die neuen wahren künstlerischen Kräfte aus Rusland!"


Brücke des Dialogs im "Prima Center Berlin"
"Es ist die erste Ausstellung von Wadim hier in Berlin. Er ist ein Multitalent", sagt Jovan Balov. Vom Projektraum "Prima Center Berlin" aus, spannt er eine Brücke des Dialogs für junge Migranten. Sie entschlüsseln über die Sprache der Kunst, das für sie fremd "Deutsch-Gesehene" und stellen die Farbmischungen aus kulturellen Stamm- und neu entdeckten Fremdfarben her.


Gedichte von Wadim Rakowski hier 
 
Vernissage: 17. März 2006, ab 20:00h
"Allein" - Wadim Rakowski
Dauer der Ausstellung:
17. bis 30. März 2006

Prima Center Berlin
Bisentaler Straße 24
13359 Berlin
Tel.: 0171 - 985 74 97
Kontakt: jbalov@Yahoo.com
web: www.prima-center.net/PCB.htm



Künstler und Dichter
Wadim Rakowski ist Künstler und Dichter. Er empfindet den Körper als höchstes Kunstwerk. Den Menschen sieht er als Mittelpunkt der Welt, der über sinnliche Körperlichkeit den Geist entwickelt. Die Farben rot und schwarz deuten auf den dynamischen Prozess der inneren Revolution, ein Fingerprint erscheint als Zeichen von unverwechselbarer Urheberschaft. Im Gegensatz zur feurigen Dynamik revolutionärer Brüche, zeigt Rakowski Digitalprints von menschlichen Körpern - in stiller, langsam atmender Ästhetik, der einsamen Trauer und in sehnsuchtsvoller Suche nach Nähe, dem Nächsten zugewandt.


Matthias von Hoff, Fotos: Wadim Rakowski