Europa zu Besuch im Soldiner Kiez

Europa kommt in den Soldiner Kiez. Am 21. Juli waren Studenten und Professoren der Sozialarbeit/ Sozialpädagogik im Mediencafe in der Medienwerkstatt. Stefan Langrock und Mark Borne vom Quartiersmanagement erzählten über die Aktivitäten im Kiez. Fachsprache war an diesem Tag Englisch. Die Studenten waren während der 9. European Summer School for Social Work in Berlin unterwegs, viele zum ersten Mal.

Wie in Kopenhagen
An die Einführung über den Kiez sowie die Arbeit und die Projekte des Quartiersmanagements Soldiner Straße schloss sich eine Diskussionsrunde über Gemeinwesenarbeit, Sozialmanagement und die Arbeit eines Quartiersmanagements an. Ein dänischer Student konnte berichten, dass in Kopenhagen ebenfalls Stadtteilmanagements eingerichtet worden sind. Die Handlungsschwerpunkte sind ähnlich denen der Berliner Quartiersmanagements.
Kiezrundgang
Auch während des anschließenden Rundgangs durch den Kiez hatten die Studenten viele Fragen. Sie kamen am Nachbarschaftshaus in der Prinzenallee 58 und an der Fabrik Osloer Straße vorbei. Über die Soldiner Straße, den Marktplatz vor der Stephanuskirche und durch die Wollankstraße ging es zum Bürgergarten und zum Fordoner Platz. Abschließend wurde am Beispiel der Verkehrsberuhigung in der Koloniestraße das Verkehrskonzept des Soldiner Kiezes erläutert.
 
Die Studenten nehmen nicht nur neue Informationen von diesem Tag im Soldiner Kiez mit. Die gelben Kiez-Taschen werden in Zukunft auch auf den Straßen in der Türkei, Slowenien, Dänemark, Kroatien und Serbien zu sehen sein.

Was ist die European Summer School
Die European Summer School wird jährlich über zwei Juliwochen vom Europa-Institut für Soziale Arbeit an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin veranstaltet und stand in diesem Jahr unter dem Motto  "Empowerment in Europe - Expectations, Challenges and Perspectives of Social Work"  (Empowerment in Europa - Erwartungen, Herausforderungen und Perspektiven für die soziale Arbeit).

Stefan Langrock/ka Fotos: sl/mb