Geschichte des Stettiner Grünzugs
Die Grüntaler Promenade - die Neugestaltung der Grüntaler Straße - erfolgt auf der Trasse der alten Stettiner Eisenbahn. Deshalb ist die Geschichte der Stettiner Bahn - und des späteren Stettiner Grünzugs - auch von Bedeutung für den Soldiner Kiez.
Der hinter Häusern versteckte Stettiner Grünzug fällt durch seine ungewöhnlich schmale und langgestreckte Form auf. Er entstand durch die Berlin-Stettiner Eisenbahn, die hier von 1842 bis zur ihrer Umverlegung 1897 entlangführte. Diese Eisenbahnstrecke war die dritte in Berlin und führte über Bernau und Angermünde zur Hafenstadt Stettin an der Ostsee. Stettin, das heutige Szczecin, ist seit 1945 Teil Polens.
Zur Planungszeit der Eisenbahn zwischen 1836 bis 1842 wurde die Gegend um den Gesundbrunnen vom genehmigenden Berliner Polizeipräsidium noch als "wüst" bezeichnet. Sie bestand nur aus den Kuranlagen am Luisenbad und einigen Wohnhäusern.
So erwartete man in diesem ruhigen Vorort "keine Hemmung der Passage" und die gesamte Strecke ausgehend vom Stettiner Bahnhof (heute Nordbahnhof) wurde ebenerdig, d.h. ohne Unter- oder Überführungen erbaut.
Der hinter Häusern versteckte Stettiner Grünzug fällt durch seine ungewöhnlich schmale und langgestreckte Form auf. Er entstand durch die Berlin-Stettiner Eisenbahn, die hier von 1842 bis zur ihrer Umverlegung 1897 entlangführte. Diese Eisenbahnstrecke war die dritte in Berlin und führte über Bernau und Angermünde zur Hafenstadt Stettin an der Ostsee. Stettin, das heutige Szczecin, ist seit 1945 Teil Polens.
Zur Planungszeit der Eisenbahn zwischen 1836 bis 1842 wurde die Gegend um den Gesundbrunnen vom genehmigenden Berliner Polizeipräsidium noch als "wüst" bezeichnet. Sie bestand nur aus den Kuranlagen am Luisenbad und einigen Wohnhäusern.
So erwartete man in diesem ruhigen Vorort "keine Hemmung der Passage" und die gesamte Strecke ausgehend vom Stettiner Bahnhof (heute Nordbahnhof) wurde ebenerdig, d.h. ohne Unter- oder Überführungen erbaut.





