Gut zu Fuß und offen für Geschichte
Der Tag des offenen Denkmals zog auch 2006 wieder viele Neugierige in den Soldiner Kiez. Mit rund 50 Besuchern war der Andrang ebenso hoch wie im Vorjahr, als der Kiez erstmals an der bundesweiten Veranstaltung teilnahm. Im Berliner Programmheft war der Kiez mit sieben denkmalgeschützten Gebäuden vertreten. Das Rahmenprogramm fand in der Stephanuskirche statt. Viele kamen schon früh, um die Vorstellung des Prime Time Theaters zu sehen. "Postbote Kalle" verkörpert als Figur in Gutes Wedding, schlechtes Wedding Weddinger Urgestein - und konnte erwartungsgemäß auch in der Kirche sein lockeres Mundwerk nicht zähmen. Danach erfuhr man im Vortrag von Herrn Schmiedecke viel über die Historie des Kiezes. So zum Beispiel, dass an der Panke bis in die 50er Jahre Gerbereien ansässig waren, die dem Flüsschen den Beinamen "Stinkepanke" einbrachten. (Foto: Führung im Hof der Wilhelm-Hauff-Grundschule)
Wedding wandert
Da in diesem Jahr historische Gärten und Parks im Vordergrund standen, wurde passend zum Thema das Faltblatt "Wedding wandert" vorgestellt. Zwischen dem S-Bahnhof Wollankstraße zum S-Bahnhof Wedding werden mit dem Stadtspaziergang an der Panke interessante Gebäude und historische Details beschrieben. Wer wollte konnte die Route auch gleich unter kundiger Führung ablaufen. Joachim Faust von den ehrenamtlichen Kiezredakteuren, die die Broschüre erstellt haben, leitet eine der drei Führungen. (Foto: Im Hof der ehemaligen Hutfabrik Gattel, Prinzenallee 58)
Da in diesem Jahr historische Gärten und Parks im Vordergrund standen, wurde passend zum Thema das Faltblatt "Wedding wandert" vorgestellt. Zwischen dem S-Bahnhof Wollankstraße zum S-Bahnhof Wedding werden mit dem Stadtspaziergang an der Panke interessante Gebäude und historische Details beschrieben. Wer wollte konnte die Route auch gleich unter kundiger Führung ablaufen. Joachim Faust von den ehrenamtlichen Kiezredakteuren, die die Broschüre erstellt haben, leitet eine der drei Führungen. (Foto: Im Hof der ehemaligen Hutfabrik Gattel, Prinzenallee 58)
Andrang bei Kiezführungen
Zwei Führungen beschäftigten sich mit den historischen Gebäuden im Kiez. Der Weg führte vom ältesten Haus im Kiez (1783) in der Koloniestraße 57 bis zum imposanten ehemaligen Umspannwerk der Bewag in der Osloer Straße Ecke Prinzenallee. Hier ist heute das kulturwirtschaftliche Gründerzentrum Christiania beheimatet, benannt nach dem alten Namen der Osloer Straße. Im sehenswerten Treppenhaus wurde es doch recht eng, bis alle Interessierten Einlass gefunden hatten. (Foto: Andrang vor der Christiania)
Zwei Führungen beschäftigten sich mit den historischen Gebäuden im Kiez. Der Weg führte vom ältesten Haus im Kiez (1783) in der Koloniestraße 57 bis zum imposanten ehemaligen Umspannwerk der Bewag in der Osloer Straße Ecke Prinzenallee. Hier ist heute das kulturwirtschaftliche Gründerzentrum Christiania beheimatet, benannt nach dem alten Namen der Osloer Straße. Im sehenswerten Treppenhaus wurde es doch recht eng, bis alle Interessierten Einlass gefunden hatten. (Foto: Andrang vor der Christiania)
Musikalischer Abschluss
Den Abschluss bildete ein deutsch-türkisches Begegnungskonzert in der Stephanuskirche mit dem Posaunenchor der evangelischen Luisengemeinde und der Saz-Chor-Gruppe von Bahadin e.V. und Berlin Saz Evi. Anschließend wurde im Garten gemeinsam gegrillt.
Parallel zum Tag des offenen Denkmals fand ein Buchfest in der Wilhelm-Hauff-Grundschule statt.
Den Abschluss bildete ein deutsch-türkisches Begegnungskonzert in der Stephanuskirche mit dem Posaunenchor der evangelischen Luisengemeinde und der Saz-Chor-Gruppe von Bahadin e.V. und Berlin Saz Evi. Anschließend wurde im Garten gemeinsam gegrillt.
Parallel zum Tag des offenen Denkmals fand ein Buchfest in der Wilhelm-Hauff-Grundschule statt.









