Ich will, dass Merve Kriminalkommissarin wird
Mir gelingt es nicht, die Kritik an der Deutschpflicht auf dem Schulhof nachzuvollziehen. Täglich spiele, lerne und unterhalte ich mich mit Kindern aus Migrantenfamilien, die sprachlich enorme Defizite aufweisen. Zu Hause können und sollen diese Kinder kein Deutsch lernen. Wer bringt den Kindern deutsch bei, wenn nicht Kindergarten, Schule, Freunde und Freizeiteinrichtungen? Ich sehe eine hohe Dringlichkeit in der Förderung der deutschen Sprache dieser Kinder, dass ich jede Möglichkeit nutzen möchte, in dieses zukunftsweisende Medium Sprache zu investieren. Dazu gehört für mich auch die Sensibilisierung der Kinder, in einem deutschen Umfeld, Deutsch zu sprechen.
Im Kinderclub gilt auch die Deutschregel. Sie macht Sinn. Alle Kinder verschiedener Herkunft können miteinander kommunizieren und ihr Deutsch durch Hören und Sprechen verbessern. Das Selbstverständnis der Kinder, deutsch zu sprechen, resultiert aus dem Wunsch einer hoffnungsvollen Zukunft in Deutschland. Meiner Meinung nach zeigt die Deutschpflicht die Ernsthaftigkeit, mit der wir als Pädagogen die Herausforderung "Deutsch als Zweitsprache" annehmen.
Zwei oder mehrere Sprachen fließend zu beherrschen ist eine großes Potenzial, das es zu fördern gilt. In vielen Berufen werden Menschen gesucht,die zweisprachige Kompetenzen aufweisen. Sie sind in den Berufsfeldern weit mehr als "Quotenmigranten". Sie können Dinge bewegen und andere Migranten erreichen, wie wir es nicht können.
Ich will, dass Mohammed Arzt, Merve Kriminalkommissarin und Mehmet Sozialpädagoge wird. Ich kann ihnen nicht dabei helfen, ihre Muttersprache zu verbessern, aber ich kann ihnen helfen Deutsch zu lernen. Für mich ist diese Hilfe ein Ausdruck meines Respektes und meiner Wertschätzung den Kindern und ihrer Familien gegenüber.
Linda Zimmermann ist die Leiterin des Kinderclubs in der Soldiner Straße 5
www.kinderclub-berlin.de
Im Kinderclub gilt auch die Deutschregel. Sie macht Sinn. Alle Kinder verschiedener Herkunft können miteinander kommunizieren und ihr Deutsch durch Hören und Sprechen verbessern. Das Selbstverständnis der Kinder, deutsch zu sprechen, resultiert aus dem Wunsch einer hoffnungsvollen Zukunft in Deutschland. Meiner Meinung nach zeigt die Deutschpflicht die Ernsthaftigkeit, mit der wir als Pädagogen die Herausforderung "Deutsch als Zweitsprache" annehmen.
Zwei oder mehrere Sprachen fließend zu beherrschen ist eine großes Potenzial, das es zu fördern gilt. In vielen Berufen werden Menschen gesucht,die zweisprachige Kompetenzen aufweisen. Sie sind in den Berufsfeldern weit mehr als "Quotenmigranten". Sie können Dinge bewegen und andere Migranten erreichen, wie wir es nicht können.
Ich will, dass Mohammed Arzt, Merve Kriminalkommissarin und Mehmet Sozialpädagoge wird. Ich kann ihnen nicht dabei helfen, ihre Muttersprache zu verbessern, aber ich kann ihnen helfen Deutsch zu lernen. Für mich ist diese Hilfe ein Ausdruck meines Respektes und meiner Wertschätzung den Kindern und ihrer Familien gegenüber.
Linda Zimmermann ist die Leiterin des Kinderclubs in der Soldiner Straße 5
www.kinderclub-berlin.de






