Integrationslotsen legen los
Im Nachbarschaftshaus Prinzenallee 58 (Foto) startet ein neues Projekt: Integrationslotsinnen im Soldiner Kiez. Vier Teilzeit-Mitarbeiterinnen, arabischer, deutscher, serbokroatischer und türkischer Muttersprache werden vor allem Eltern unterstützen, ihre Erziehungsverantwortung für ihre Kinder wahrzunehmen. Dabei sollen die Lotsinnen nicht nur einzelnen Familien bei der Auseinandersetzung mit Schule und Kita helfen, sondern vor allem auch Gespräche unter den Eltern anregen. Dabei nutzen sie besonders die engen Strukturen und Verbindungen, die Migranten im Kiez schon aufgebaut haben. Ziel des Projekts: Die Eltern sollen am Ende selbstständig bei Problemen die richtigen Anlaufstellen ansteuern.
Startworkshop
Am 7. September wurden in einem Startworkshop die ersten Schritte für das Projekt vereinbart. Neben dem Ausländerbeauftragten Mustafa Çakmakoğlu und dem Integrationsreferenten des Bezirksamtes Wolf Müller waren Marichen Aden, Leiterin der Wilhelm-Hauff Grundschule, Martina Nörenberg vom Kindergarten des Putte e.V. sowie Ruth Ditschkowski von der Nachbarschaftsetage der Fabrik Osloer Straße dabei. In der Antragsphase unterstützte Havva Engin vom Institut für Erziehungswissenschaft der Technischen Universität Berlin das Projekt und brachte auch Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern in die Diskussion ein.
Integration voran bringen
Die Integrationslotsinnen werden sich in den nächsten Wochen einen Überblick über die Bildungs- und Beratungsangebote im Kiez verschaffen und Kontakte zu Schulen, Kitas und Migrantenorganisationen knüpfen. Wenn das Projekt erfolgreich arbeitet, kann es bis 2006 fortgesetzt werden und das schwierige Thema des Zusammenlebens und der Integration im Soldiner Kiez voranbringen.
Ansprechpartnerin ist Petra Kindermann vom Nachbarschaftshaus Prinzenallee 58.
Am 7. September wurden in einem Startworkshop die ersten Schritte für das Projekt vereinbart. Neben dem Ausländerbeauftragten Mustafa Çakmakoğlu und dem Integrationsreferenten des Bezirksamtes Wolf Müller waren Marichen Aden, Leiterin der Wilhelm-Hauff Grundschule, Martina Nörenberg vom Kindergarten des Putte e.V. sowie Ruth Ditschkowski von der Nachbarschaftsetage der Fabrik Osloer Straße dabei. In der Antragsphase unterstützte Havva Engin vom Institut für Erziehungswissenschaft der Technischen Universität Berlin das Projekt und brachte auch Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern in die Diskussion ein.
Integration voran bringen
Die Integrationslotsinnen werden sich in den nächsten Wochen einen Überblick über die Bildungs- und Beratungsangebote im Kiez verschaffen und Kontakte zu Schulen, Kitas und Migrantenorganisationen knüpfen. Wenn das Projekt erfolgreich arbeitet, kann es bis 2006 fortgesetzt werden und das schwierige Thema des Zusammenlebens und der Integration im Soldiner Kiez voranbringen.
Ansprechpartnerin ist Petra Kindermann vom Nachbarschaftshaus Prinzenallee 58.






