Jugend hat gute Ideen

Das Jugendforum, gefördert aus dem Fond "Soziale Stadt", wurde vom Moabiter Ratschlag e.V. und dem Kinder- und Jugendbüro Mitte veranstaltet, um aktiv Jugendliche mit ihren Anliegen und Lösungsvor-schlägen an Planungs-prozessen wie z.B. des Jugendausschusses der Bezirksverwaltung Mitte oder etwa bei Präventionsmaßnahmen der Polizei, zu beteiligen.

Nicht alles ist gut, doch auch nicht so schlecht
Zu Beginn des Jugendforums im fanden sich die Teilnehmenden zu gemischten Zweier- und Dreier-gruppen zusammen, um sich gegenseitig zu den Vor- und Nachteilen ihres Wohnumfelds zu befragen. Als schlecht beurteilte die Jugend etwa, dass Jugendeinrichtungen und Freizeitangebote nicht ausreichend vorhanden sind. Auch bemängelten sie, dass das Verhältnis zwischen ausländischen Schülern und den zumeist deutschen Lehrern nicht immer gut ist. Gut gefällt den Jugendlichen, dass ihr Viertel jugendlicher und multikultureller ist als andere Berliner Bezirke und dass es viele Döner-Imbisse und andere Einkaufs-möglichkeiten gibt.


Arbeitsgruppen und gute Ergebnisse
Nach diesem ersten Meinungsaustausch sollten sich die Jugendlichen je nach Interesse zu Arbeitsgruppen zusammenfinden. Die Arbeitsgruppen fanden im zweiten Teil der Veranstaltung statt.
Es kamen zwar nicht so viele Arbeitsgruppen zustande, wie von den Veranstaltern erwartet, zum Schluss haben die Jugendlichen dennoch einige Wünsche geäußert, die ihnen am Herzen liegen. Für wichtig wird die Verbesserung des Freizeitangebots erachtet. Es fehlen z. B. Tanzkurse oder eine Gesangsgruppe, die im stattfinden könnten. Des Weiteren waren die Jugendlichen der Meinung, dass eine Lockerung der jeweiligen Schulordnungen dazu beitragen könnte, die zumeist starren Hierarchien und die von ihnen empfundenen interkulturellen Vorurteile auszuräumen. Dementsprechend wäre auch eine höhere Quote von ausländischen Lehrkräften förderlich. Auch die Erhöhung des Sicherheitsgefühls auf den Straßen und der Schutz vor Drogen etwa durch  Kiezläufer oder erhöhte Polizeipräsenz sind ernstzunehmende Forderungen der Jugendlichen.

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