Kolonie Wedding in Krakau
Krakau im Winter – eine melancholische Stadt, die fröstelnden Besucher aus Berlin eilen mit hochgeschlagenem Kragen durch die romantischen Straßen. Einer bleibt vor einem Plakat stehen: Konfrontacje steht darauf. 19 Berliner Künstler und Theaterleute sind an 14 verschiedenen Orten in Krakau zu Gast. Ihren Arbeiten stehen Werke von polnischen Künstlern gegenüber, daher der Titel der Ausstellung, die im Oktober 2005 in der Berliner Kolonie Wedding zu sehen war.
(Bild: Besichtigung in Krakau, Foto: Mo Magic)
(Bild: Besichtigung in Krakau, Foto: Mo Magic)
Große Eröffnung im Kunstverein
Vom 3. bis zum 13. Februar 2006 wurden die "Konfrontationen" in Polen gezeigt. Zehn Tage lang luden Galerien und Ausstellungsorte zu den zeitlich versetzten Vernissagen - ähnlich wie in der Kolonie Wedding, doch mehr über die Stadt verteilt. Die Eröffnung fand im Krakauer Kunstverein Pryzmat Zpap statt. Nach den Ansprachen gab es ein großes Buffett, eine beeindruckende Lesung mit Schlagzeug und Gitarre sowie das Konzert einer jungen Dark-Folk-Sängerin.
(Bild: Vor der Eröffnung im Pryzmat Zpap. Foto: Mo Magic)
Vom 3. bis zum 13. Februar 2006 wurden die "Konfrontationen" in Polen gezeigt. Zehn Tage lang luden Galerien und Ausstellungsorte zu den zeitlich versetzten Vernissagen - ähnlich wie in der Kolonie Wedding, doch mehr über die Stadt verteilt. Die Eröffnung fand im Krakauer Kunstverein Pryzmat Zpap statt. Nach den Ansprachen gab es ein großes Buffett, eine beeindruckende Lesung mit Schlagzeug und Gitarre sowie das Konzert einer jungen Dark-Folk-Sängerin.
(Bild: Vor der Eröffnung im Pryzmat Zpap. Foto: Mo Magic)
Bis zu vier Vernissagen täglich
Wer sämtliche Eröffnungen miterleben wollte, war viel unterwegs auf dem Weg von Galerie zu Galerie. Ein älteres Ehepaar war auf allen Vernissagen anzutreffen. Leider sprachen sie kein deutsch oder englisch und die Sprachkenntnisse der Berliner beschränkten sich auf "bitte, danke, ein Bier bitte" etc.
Wer sämtliche Eröffnungen miterleben wollte, war viel unterwegs auf dem Weg von Galerie zu Galerie. Ein älteres Ehepaar war auf allen Vernissagen anzutreffen. Leider sprachen sie kein deutsch oder englisch und die Sprachkenntnisse der Berliner beschränkten sich auf "bitte, danke, ein Bier bitte" etc.
Erschöpft von den vielen Eindrücken und dem Besuch der zahlreichen Vernissagen kehren die Berliner ins Hotel Zaczek zurück. Das preiswerte Studenten-Hotel verfügt über einen morbiden sozialistischen Charme mit unkontrollierbar vor sich hin bullernde Heizungen und neuen, hermetisch schließenden Fenstern. Hier lebt eine unbekannte Zahl moderner Studenten, so dass die Kolonisten über alle fünf Stockwerke und endlose Flure verteilt sind. Wer länger hier ist, knüpft Kontakte.
Doch die meisten konnten nur übers verlängerte Wochenende bleiben. Wir danken Maciek Dyzkowski und seinen Freunden für Idee, Organisation und Herzblut, freuen uns auf Krakau im Sommer – und vorerst auf die nächste Kolonie Wedding am 24.02. wieder hier im Soldiner Kiez.
Doch die meisten konnten nur übers verlängerte Wochenende bleiben. Wir danken Maciek Dyzkowski und seinen Freunden für Idee, Organisation und Herzblut, freuen uns auf Krakau im Sommer – und vorerst auf die nächste Kolonie Wedding am 24.02. wieder hier im Soldiner Kiez.
Warmes Bier als Erfolgsgetränk
Warmes Bier mit Zimt, Nelken und Himbeersirup ist eine winterliche Alternative zum Glühwein. Damit konnte sich trösten, wer für das Theaterstück von Tschechov im Club Alchimia keinen Platz mehr ergattert hatte. Gespielt wurde auf auf polnisch, doch die Aufführung im Rahmen der Konfrontationen war so intensiv, dass der Inhalt dem Zuschauer trotz der Sprachbarriere begreiflich wurde. Auch diese Nacht wurde lang.
(Bild: Gut drauf dank "Glüh"-Bier. Foto: Mo Magic)
Warmes Bier mit Zimt, Nelken und Himbeersirup ist eine winterliche Alternative zum Glühwein. Damit konnte sich trösten, wer für das Theaterstück von Tschechov im Club Alchimia keinen Platz mehr ergattert hatte. Gespielt wurde auf auf polnisch, doch die Aufführung im Rahmen der Konfrontationen war so intensiv, dass der Inhalt dem Zuschauer trotz der Sprachbarriere begreiflich wurde. Auch diese Nacht wurde lang.
(Bild: Gut drauf dank "Glüh"-Bier. Foto: Mo Magic)









