Lange Nacht des Döners

Döner satt hieß es am Freitag, den 12. November, im Soldiner Kiez. Appetit holen konnte man sich bei der Betriebsführung durch die Özdemir Döner Produktions GmbH am Nachmittag, wo gezeigt wurde, wie ein Dönerspieß entsteht. Abends ging es richtig los mit vielen verschiedenen Veranstaltungen zum Thema.
Saz-Konzert
Gemütlich und sehr gastfreundlich war es beim Saz-Konzert im Bahadin-Solidaritätsverein. Die Saz ist eine Langhals-Laute, also ein Saiteninstrument, das so aussieht wie eine dickbauchige Guitarre. Dazu sang eine junge Frau mit viel Seele - und nicht nur sie, sondern auch ein Großteil des Publikums - natürlich nur des türkischen Publikums. Die Gäste, die nicht türkisch sprachen, hörten zu und genossen Tee oder Raki und die warme Atmosphäre. 


Dönertüten aus aller Welt
Wer ins Holz+Farbe ging und Döner erwartete, ging leer aus - ausgestellt waren nur die Dönertüten. Die kamen dafür aus aller Welt. Na, zumindest einige. Die meisten sind wohl doch aus Berlin bzw. Deutschland. Ein interessanter Überblick, der schon letztes Jahr für Aufmerksamkeit sorgte. Nebenan lasen und sangen die Brauseboys von der Lesebühne im Laine-Art.

Knifflige Fragen zum Kiez
Feierlich wurde es um Mitternacht zur Preisverleihung des Kiezquiz im Prime Time Theater. Echt schwierig gestaltete sich die Ermittlung des Hauptpreis-Gewinners. Denn die letzte Frage "Wann eröffnete die erste Dönerproduktion in der Soldiner Straße?" war häufig falsch beantwortet (also es war 1990 und nicht 1980!). Dafür freuten sich die Mitspieler über die Kiez-Einkaufstaschen, die als Trostpreis verschenkt wurden - natürlich mit Inhalt...

Text: nibo, Fotos: Matthias von Hoff