"Leben pur" in der Soldiner Straße
Drei Jahre nennt Henry Schuck den Soldiner Kiez sein Zuhause. Seit er 1967 nach Berlin kam, hat er ganz unterschiedliche Seiten der Stadt kennen gelernt. Nach den ersten Jahren in Charlottenburg zog er aus familiären Gründen nach Schöneweide. "Langweilig war es da," so Schuck. Im Jahr 2003 dann die Arbeitslosigkeit. "Ich musste günstigen Wohnraum finden und so verschlug es mich in die Soldiner Straße." Erst nach dem Einzug wurde ihm das schwierige soziale Umfeld des Kiezes bewusst. Heute sieht Schuck den Soldiner Kiez in einem positiven Licht. "Das Leben hier ist bunt und vielfältig – und preiswert," fügt er nach kurzem Zögern hinzu. (Foto: Henry Schuck)
"Heute kenne ich meine Nachbarn und sie kennen mich"
"Am Anfang war es mir schon manchmal mulmig, wenn ich abends durch meine Straße ging. Heute kenne ich meine Nachbarn und sie kennen mich," erzählt Henry Schuck. Ein Weg aus der Arbeitslosigkeit hat sich bislang nicht gefunden. Im Quartiersladen schaut er auf dem Heimweg vom Job Center vorbei, das dem Hartz IV Empfänger einmal mehr nichts in Aussicht stellen konnte. Henry Schuck ist dankbar für die Hilfen, die er im Kiez wahrnehmen kann. "Die Suppenküche in der Wollankstraße ist für mich genau so wichtig wie mittwochs die Ausgabe der 1-Euro-Tüte in der Koloniestraße," so der sympathische Mittfünfziger.
"Am Anfang war es mir schon manchmal mulmig, wenn ich abends durch meine Straße ging. Heute kenne ich meine Nachbarn und sie kennen mich," erzählt Henry Schuck. Ein Weg aus der Arbeitslosigkeit hat sich bislang nicht gefunden. Im Quartiersladen schaut er auf dem Heimweg vom Job Center vorbei, das dem Hartz IV Empfänger einmal mehr nichts in Aussicht stellen konnte. Henry Schuck ist dankbar für die Hilfen, die er im Kiez wahrnehmen kann. "Die Suppenküche in der Wollankstraße ist für mich genau so wichtig wie mittwochs die Ausgabe der 1-Euro-Tüte in der Koloniestraße," so der sympathische Mittfünfziger.
Fassade wieder erkannt
Über die Karten fürs Prime Time Theater freut er sich sehr. "Ich lese die Kiezzeitung Schritt für Schritt gerne." Neben aktuellen Terminen und Informationen rund um den Kiez fiel ihm in der letzten Ausgabe das Preisausschreiben auf. "Marlene Jachmann gehört seit der Eröffnung der Galerie Eiswürfel zu meinen geschätzten Nachbarn. Natürlich verfolge ich ihre Fassadenmalerei mit Interesse," so Schuck.
Und was war nun des Rätsels Lösung? "Sie hatten ja gefragt, wo Marlene Jachmann im Kiez aktuell eine Fassade bemalt. Meine Antwort lautet: in der Prinzenallee 60." (Foto: die Fassade in der Prinzenallee 60)
Über die Karten fürs Prime Time Theater freut er sich sehr. "Ich lese die Kiezzeitung Schritt für Schritt gerne." Neben aktuellen Terminen und Informationen rund um den Kiez fiel ihm in der letzten Ausgabe das Preisausschreiben auf. "Marlene Jachmann gehört seit der Eröffnung der Galerie Eiswürfel zu meinen geschätzten Nachbarn. Natürlich verfolge ich ihre Fassadenmalerei mit Interesse," so Schuck.
Und was war nun des Rätsels Lösung? "Sie hatten ja gefragt, wo Marlene Jachmann im Kiez aktuell eine Fassade bemalt. Meine Antwort lautet: in der Prinzenallee 60." (Foto: die Fassade in der Prinzenallee 60)
Quartiersmanagerin Nicola Boelter überreicht Karten für das Prime Time Theater







