Optimistisch ins neue Jahr
Der Neujahrsempfang des Quartiersmanagements am 17. Januar begann mit einem kurzen Rückblick auf die Veränderungen im vergangenen Jahr. "Seit 2005 haben wir neue Auftraggeber", sagt Reinhard Fischer, Quartiersmanager, und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit. Im Bezirk Mitte liegen die Quartiersmanagementgebiete nun nicht mehr in den Händen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sondern in Verantwortung des Bezirksamts Mitte von Berlin. (Foto: Reinhard Fischer)
Neu 2005: Quartiersrat
In dem Zusammenhang wurde auch das Quartiersratsverfahren entwickelt. 2005 wählten Bürger und Bürgerinnen im Soldiner Kiez das erste Mal 24 Mitglieder in den Quartiersrat. Das Gremium berät über Projektanträge im Kiez und empfiehlt ausgewählte Projekte für eine Förderung an das Bezirksamt. Dabei entscheidet es über nicht unwesentliche Summen: 2006 stehen 400.000 Euro aus dem Programm Soziale Stadt für quartiersratsgeförderte Projekte zur Verfügung.
Neu 2005: Quartiersrat
In dem Zusammenhang wurde auch das Quartiersratsverfahren entwickelt. 2005 wählten Bürger und Bürgerinnen im Soldiner Kiez das erste Mal 24 Mitglieder in den Quartiersrat. Das Gremium berät über Projektanträge im Kiez und empfiehlt ausgewählte Projekte für eine Förderung an das Bezirksamt. Dabei entscheidet es über nicht unwesentliche Summen: 2006 stehen 400.000 Euro aus dem Programm Soziale Stadt für quartiersratsgeförderte Projekte zur Verfügung.
Teamwechsel im Quartiersmanagement
Nicht nur der Aktionsfonds-Vergabebeirat hat sich personell verändert. 2005 ist das Team im Quartiersladen in der Koloniestr. 129 von vier auf drei Quartiersmanager geschrumpft. Werner Druskat, Quartiersmanager seit 1999, ist ausgeschieden. Lukas Born, auch ehemaliger Quartiersmanager, arbeitet jetzt konzeptionell an beschäftigungsfördernden Projekten. An seine Stelle ist Quartiersmanagerin Alexandra Kast getreten, die für die Gremien der Bürgerbeteiligung verantwortlich ist. Nicola Boelter ist weiterhin Ansprechpartnerin für Projekte in den Bereichen Kultur, Gewerbe und Öffentlichkeitsarbeit. Reinhard Fischer ist zuständig für Integration und Bildung. (Foto: v.l. Boelter, Kast, Fischer)
Beispiele für geförderte Projekte
Woran die Quartiersmanager arbeiten, was gefördert wird und wohin die Gelder fließen – das interessiert die Menschen im Kiez. Deshalb stellten sich auch zwei Projekte vor, die über den Quartiersrat 2005 gefördert werden. Mäggie Hofmeier betreut auf der Fläche an der Ecke Gotenburger Straße/Prinzenallee Kinder und Jugendliche in einem Bauwagenprojekt. Den Wagen haben die Jugendlichen selbst ausgebaut und gestaltet. Um ihn herum gibt es weitere Aktionen: Im Herbst entwarfen die Jungen und Mädchen Motive für Sprayerwände.
Nicht nur der Aktionsfonds-Vergabebeirat hat sich personell verändert. 2005 ist das Team im Quartiersladen in der Koloniestr. 129 von vier auf drei Quartiersmanager geschrumpft. Werner Druskat, Quartiersmanager seit 1999, ist ausgeschieden. Lukas Born, auch ehemaliger Quartiersmanager, arbeitet jetzt konzeptionell an beschäftigungsfördernden Projekten. An seine Stelle ist Quartiersmanagerin Alexandra Kast getreten, die für die Gremien der Bürgerbeteiligung verantwortlich ist. Nicola Boelter ist weiterhin Ansprechpartnerin für Projekte in den Bereichen Kultur, Gewerbe und Öffentlichkeitsarbeit. Reinhard Fischer ist zuständig für Integration und Bildung. (Foto: v.l. Boelter, Kast, Fischer)
Beispiele für geförderte Projekte
Woran die Quartiersmanager arbeiten, was gefördert wird und wohin die Gelder fließen – das interessiert die Menschen im Kiez. Deshalb stellten sich auch zwei Projekte vor, die über den Quartiersrat 2005 gefördert werden. Mäggie Hofmeier betreut auf der Fläche an der Ecke Gotenburger Straße/Prinzenallee Kinder und Jugendliche in einem Bauwagenprojekt. Den Wagen haben die Jugendlichen selbst ausgebaut und gestaltet. Um ihn herum gibt es weitere Aktionen: Im Herbst entwarfen die Jungen und Mädchen Motive für Sprayerwände.
Breakdance
Ein anderes gefördertes Projekt ist die "Visionswerkstatt". Ihre Mitarbeiter wollen Jugendlichen dabei helfen, ihre eigenen Ideen und Projekte umzusetzen. G.O.C. Juniors – das sind fünf Trainer im Alter von 17 bis 19 und etwa 30 Kinder und Jugendliche – stürmen die Bühne. Die Breakdancer zeigen ihre Choreographie, die sie selbst geschrieben haben.
Aktionsfonds-Gelder für kleine Initiativen
Weniger Geld liegt in der Verantwortung des Aktionsfonds-Vergabebeirats. Der Beirat ist ein weiteres Gremium, in dem sich Bewohner und Akteure an Förderentscheidungen im Kiez beteiligen können. "Der Aktionsfonds ist vor allem dafür da, dass kurzfristig Mittel vergeben werden können", erklärt Quartiersmanagerin Alexandra Kast. Maximal können Projekte in der Regel mit 500, im Ausnahmefall auch mit 1.500 Euro finanziert werden. "Diese Förderung ist besonders für Einzelpersonen und kleine Initiativen gedacht", sagt Kast weiter. (Foto: Publikum)
Weniger Geld liegt in der Verantwortung des Aktionsfonds-Vergabebeirats. Der Beirat ist ein weiteres Gremium, in dem sich Bewohner und Akteure an Förderentscheidungen im Kiez beteiligen können. "Der Aktionsfonds ist vor allem dafür da, dass kurzfristig Mittel vergeben werden können", erklärt Quartiersmanagerin Alexandra Kast. Maximal können Projekte in der Regel mit 500, im Ausnahmefall auch mit 1.500 Euro finanziert werden. "Diese Förderung ist besonders für Einzelpersonen und kleine Initiativen gedacht", sagt Kast weiter. (Foto: Publikum)
Vergabebeirat gewählt
Elf Kandidaten stellten sich am Abend des Neujahrsempfangs zur Wahl. Alle wurden gewählt. Damit standen mehr Frauen und Männer zur Verfügung als bei der letzten Wahl vor zwei Jahren. (Foto: gewählter Beirat 2006)
Im Vergabebeirat 2006 sind: Marichen Aden, Axel Baumgartner, Klaus-Henning Dehne, Ruth Ditschkowski, Christine Frank-Schild, Michael Glatter, Ines Grzyb, Mahmoud el-Hussein, Heinz Kiske, Serpil Kücük, Karin Ruddigkeit
Elf Kandidaten stellten sich am Abend des Neujahrsempfangs zur Wahl. Alle wurden gewählt. Damit standen mehr Frauen und Männer zur Verfügung als bei der letzten Wahl vor zwei Jahren. (Foto: gewählter Beirat 2006)
Im Vergabebeirat 2006 sind: Marichen Aden, Axel Baumgartner, Klaus-Henning Dehne, Ruth Ditschkowski, Christine Frank-Schild, Michael Glatter, Ines Grzyb, Mahmoud el-Hussein, Heinz Kiske, Serpil Kücük, Karin Ruddigkeit
Optimistisch in 2006
Die fünf Trainer machen ihr Fachabitur. Aber bald werden sie auch noch am Abend die Schulbank drücken müssen. Über das Förderprogramm LOS haben die Visionswerkstattler Geld für ein Coaching herangezogen. Bis Juni sollen die Jugendlichen nun lernen, wie sie sich selbst vermarkten können. Was sie damit erreichen wollen? "Klar, wir wollen immer mehr Auftritte, mehr Ansehen, Geld– aber keiner kann uns garantieren, dass wir was erreichen", sagt der 19-jährige Noel Joao. Aber das neue Jahr hat gut angefangen: mit einem Auftritt im Berliner Abgeordnetenhaus. Nicht nur Quartiersmanager Reinhard Fischer kann deshalb optimistisch auf 2006 blicken. "Langweilig wird es bestimmt nie" – dessen ist er sich schon mal sicher.
Die fünf Trainer machen ihr Fachabitur. Aber bald werden sie auch noch am Abend die Schulbank drücken müssen. Über das Förderprogramm LOS haben die Visionswerkstattler Geld für ein Coaching herangezogen. Bis Juni sollen die Jugendlichen nun lernen, wie sie sich selbst vermarkten können. Was sie damit erreichen wollen? "Klar, wir wollen immer mehr Auftritte, mehr Ansehen, Geld– aber keiner kann uns garantieren, dass wir was erreichen", sagt der 19-jährige Noel Joao. Aber das neue Jahr hat gut angefangen: mit einem Auftritt im Berliner Abgeordnetenhaus. Nicht nur Quartiersmanager Reinhard Fischer kann deshalb optimistisch auf 2006 blicken. "Langweilig wird es bestimmt nie" – dessen ist er sich schon mal sicher.










