Sprachstube Deutsch
Auf der einen Seite sind da die jungen Leute: Sie können mindestens zwei Sprachen – ihre Muttersprache und Deutsch. Sie haben seit ihrer Kindheit versucht, beide Sprachen so gut wie möglich zu sprechen, haben sich mit allen dabei auftretenden Schwierigkeiten auseinander gesetzt. Der Erfolg ist nicht für alle sichtbar: zwar sprechen sie gut Deutsch, für ihre deutschen Lehrer allerdings nur ausreichend, nicht außergewöhnlich gut. Für ihre Familien übersetzen sie, aber das konnten sie auch schon mit schlechterem Deutsch.
Doch diese jungen Leuten sind wirkliche Fachleute: Sie sind nicht nur zweisprachig, sie wissen auch, wie man Sprachen lernt und haben erlebt, wie sie gelehrt werden; sie sind interkulturell gebildet, sicher im Auftreten in den verschiedenen Welten.
Doch diese jungen Leuten sind wirkliche Fachleute: Sie sind nicht nur zweisprachig, sie wissen auch, wie man Sprachen lernt und haben erlebt, wie sie gelehrt werden; sie sind interkulturell gebildet, sicher im Auftreten in den verschiedenen Welten.
Herausforderung für türkische Mütter
Und auf der anderen Seite stehen die jungen Familien: Die Mütter sind aus der Türkei nach Deutschland gekommen. In einer ihnen fremdem Welt müssen sie eine Vielzahl an Aufgaben übernehmen: sich um den Haushalt und um die kleinen Kinder kümmern, und wenn Zeit bleibt, sollten sie auch selbst Deutsch lernen.
Natürlich gibt es da nicht viel freie Zeit, sich mit der Bildung der Kinder zu beschäftigen, wenn überhaupt klar ist, wozu die Kinder gebildet werden müssen. Aber die Sprachentwicklung findet in den ersten Jahren statt. Kinder, die zweisprachig aufwachsen sollen, brauchen Räume und Impulse für beide Sprachen. Die Mütter, da sie selbst noch nicht ausreichend Deutsch sprechen, können dies nur unter Anleitung lernen.
Und auf der anderen Seite stehen die jungen Familien: Die Mütter sind aus der Türkei nach Deutschland gekommen. In einer ihnen fremdem Welt müssen sie eine Vielzahl an Aufgaben übernehmen: sich um den Haushalt und um die kleinen Kinder kümmern, und wenn Zeit bleibt, sollten sie auch selbst Deutsch lernen.
Natürlich gibt es da nicht viel freie Zeit, sich mit der Bildung der Kinder zu beschäftigen, wenn überhaupt klar ist, wozu die Kinder gebildet werden müssen. Aber die Sprachentwicklung findet in den ersten Jahren statt. Kinder, die zweisprachig aufwachsen sollen, brauchen Räume und Impulse für beide Sprachen. Die Mütter, da sie selbst noch nicht ausreichend Deutsch sprechen, können dies nur unter Anleitung lernen.
Beide Gruppen kommen zusammen
Das Projekt "Sprachstube Deutsch" bringt beide Gruppen zusammen – zweisprachige Jugendliche und junge Familien. Jeder Jugendliche betreut über eine festgelegte Zeit eine Familie und besucht sie einmal in der Woche. Sie arbeiten mit Kindern im Alter von 2 und 6 Jahren und lernen mit ihnen spielerisch Deutsch. Dazu benutzen sie Material, das extra für dieses Projekt erarbeitet wurde. Sie geben den Müttern Anregungen für sprachförderndes Verhalten, für Spiele und Geschichten für den Rest der Woche. Sie geben die Wünsche und Sorgen der Mütter weiter und helfen ihnen so auch auf dem Weg in ihrem Stadtteil.
Vorteile auch für die Jugendlichen
Diese Arbeit bringt nicht nur den Familien etwas. Auch die Jugendlichen ziehen große Vorteile aus diesem Projekt. Abgesehen von der Aufwandsentschädigung für die Besuche und Weiterbildungen, die ihr Taschengeld deutlich aufbessern, erhalten die Jugendlichen Einblicke in eine spezielle Art der sprachlichen Frühförderung, beschäftigen sich mit pädagogischen Fragestellungen, arbeiten an ihrer deutschen Sprache auf einer tieferen Ebene und bekommen daher klarere Vorstellungen von ihrer späteren Arbeit.
Noch wenige Plätze frei
Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Programms LOS (Lokales Kapital für Soziale Zwecke) und dem Europäischen Sozialfond. Es wird organisiert von frisbee – Kinder und Stadtteiltreff im Soldiner Kiez. Es läuft im April an. Es sind noch wenige Plätze frei, sowohl für Familien, die besucht werden wollen, als auch für Jugendliche, die diese Arbeit ausführen. Bei Interesse an diesem Projekt kann man sich melden bei:
Jeanne Grabner, Projekt Sprachförderung im "frisbee", Koloniestr. 129, Tel: 74 75 43 63.
gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfond
Das Projekt "Sprachstube Deutsch" bringt beide Gruppen zusammen – zweisprachige Jugendliche und junge Familien. Jeder Jugendliche betreut über eine festgelegte Zeit eine Familie und besucht sie einmal in der Woche. Sie arbeiten mit Kindern im Alter von 2 und 6 Jahren und lernen mit ihnen spielerisch Deutsch. Dazu benutzen sie Material, das extra für dieses Projekt erarbeitet wurde. Sie geben den Müttern Anregungen für sprachförderndes Verhalten, für Spiele und Geschichten für den Rest der Woche. Sie geben die Wünsche und Sorgen der Mütter weiter und helfen ihnen so auch auf dem Weg in ihrem Stadtteil.
Vorteile auch für die Jugendlichen
Diese Arbeit bringt nicht nur den Familien etwas. Auch die Jugendlichen ziehen große Vorteile aus diesem Projekt. Abgesehen von der Aufwandsentschädigung für die Besuche und Weiterbildungen, die ihr Taschengeld deutlich aufbessern, erhalten die Jugendlichen Einblicke in eine spezielle Art der sprachlichen Frühförderung, beschäftigen sich mit pädagogischen Fragestellungen, arbeiten an ihrer deutschen Sprache auf einer tieferen Ebene und bekommen daher klarere Vorstellungen von ihrer späteren Arbeit.
Noch wenige Plätze frei
Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Programms LOS (Lokales Kapital für Soziale Zwecke) und dem Europäischen Sozialfond. Es wird organisiert von frisbee – Kinder und Stadtteiltreff im Soldiner Kiez. Es läuft im April an. Es sind noch wenige Plätze frei, sowohl für Familien, die besucht werden wollen, als auch für Jugendliche, die diese Arbeit ausführen. Bei Interesse an diesem Projekt kann man sich melden bei:
Jeanne Grabner, Projekt Sprachförderung im "frisbee", Koloniestr. 129, Tel: 74 75 43 63.
gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfond








