Stimmen in der Stadt
Auf den Treppen der Stephanuskirche in der Prinzenallee formiert sich ein Chor. Mit den gelben Liedermappen in den Händen - die Künstlerin Susanne Arthur kniet mit der Gitarre vor ihnen – bringen die Kinder der Klasse 2b der Carl-Kraemer-Grundschule den Passanten ein Ständchen. Schade, dass nur so wenige Leute vorbeikommen. Während des Kunstprojektes Die Soldiner ist die Soldiner ist die Soldiner haben die Kinder mit der Künstlerin und ihrer Lehrerin Annett Standke extra passende Lieder ausgewählt, darunter ein Morgen- und ein Frühlingslied.
Piep und Uuuh auf der Straße
Anfangs- und Endpunkt sind auf der Soldiner Straße mit Kreide markiert. Dazwischen stehen die Kinder am Rand des Fußwegs. Kommt ein Passant vorbei, geben sie einen Laut von sich und schauen, wie der Mensch reagiert. Wie unsere Stimmen den öffentlichen Raum verändern, ist Inhalt dieses Kunstprojekts. Fotograf Matthias von Hoff war dabei:
"Die Kindergruppe kommt an. Es sind wenige Passanten unterwegs um diese Zeit. Die Lehrerinnen machen die Kinder auf die nächste Person aufmerksam und geben ihnen einen Ton vor, den sie machen sollen. –Piep, piep, piep–, ein langgezogenes –Uuuuuuhhhh– oder ein Zischen. Die Passanten reagieren von gar nicht, bis lächelnd der Situation zugeneigt. Für manche Töne oder auch Menschen scheinen sich die Kinder mehr zu interessieren. Dann schauen sie selbst gebannt auf die vorbeilaufenden Menschen. Ein Ladenbesitzer, der als erster selbst durch den Kunstraum geht und dessen Geschäft sich hier befindet, spendiert Süßigkeiten." (Foto)
Anfangs- und Endpunkt sind auf der Soldiner Straße mit Kreide markiert. Dazwischen stehen die Kinder am Rand des Fußwegs. Kommt ein Passant vorbei, geben sie einen Laut von sich und schauen, wie der Mensch reagiert. Wie unsere Stimmen den öffentlichen Raum verändern, ist Inhalt dieses Kunstprojekts. Fotograf Matthias von Hoff war dabei:
"Die Kindergruppe kommt an. Es sind wenige Passanten unterwegs um diese Zeit. Die Lehrerinnen machen die Kinder auf die nächste Person aufmerksam und geben ihnen einen Ton vor, den sie machen sollen. –Piep, piep, piep–, ein langgezogenes –Uuuuuuhhhh– oder ein Zischen. Die Passanten reagieren von gar nicht, bis lächelnd der Situation zugeneigt. Für manche Töne oder auch Menschen scheinen sich die Kinder mehr zu interessieren. Dann schauen sie selbst gebannt auf die vorbeilaufenden Menschen. Ein Ladenbesitzer, der als erster selbst durch den Kunstraum geht und dessen Geschäft sich hier befindet, spendiert Süßigkeiten." (Foto)







