Stimmungscheck im Olympiastadion
Argentinier kamen früh
Die argentinischen Fans versammelten sich recht früh um mit ihren blauen und weißen Trikots, Schals, Luftballons und Fahnen im Rhythmus mit einstimmigem "Olé, olá Argentinia" in das Rund des bis dahin halb vollen Olympiastadions ihr Team nach vorn zu schreien. Vermutlich ahnten sie schon, dass es nach Beginn des Spiels schwer werden würde, gegen die anderen schätzungsweise 68.000 deutschen Anhänger anzukommen. Sie behielten Recht. (Foto: Im Stadion verschwanden die blau-weißen Farben im Meer der deutschen Fans)
Die argentinischen Fans versammelten sich recht früh um mit ihren blauen und weißen Trikots, Schals, Luftballons und Fahnen im Rhythmus mit einstimmigem "Olé, olá Argentinia" in das Rund des bis dahin halb vollen Olympiastadions ihr Team nach vorn zu schreien. Vermutlich ahnten sie schon, dass es nach Beginn des Spiels schwer werden würde, gegen die anderen schätzungsweise 68.000 deutschen Anhänger anzukommen. Sie behielten Recht. (Foto: Im Stadion verschwanden die blau-weißen Farben im Meer der deutschen Fans)
Deutschen Fans in der überragenden Mehrheit
Mit Anpfiff war Schluss mit der Geduld der deutschen Fans. Jeder Ballkontakt und jeder weitere Versuch der Argentinier erneut den Ton zu bestimmen wurde gnadenlos ausgepfiffen. Ein Anfeuerungsruf folgte dem nächsten und zumindest auf den Rängen war klar wer hier wen bestimmte. (Foto: Deutsche Farben dominierten)
Nach der Halbzeit begann dann die Spannung auch auf dem Platz und das Publikum zog mit. Mit dem Führungstreffer der "Weiß-Himmelblauen" meldeten sich die knapp fünftausend Anhänger noch ein letztes Mal zurück. Danach bekamen die vorher so Siegessicheren nichts mehr zu bejubeln. Selbst der Stadionsprecher ließ sich zu einem Antreiben des deutschen Teams hinreißen, was ihm eigentlich untersagt ist.
In der letzten halben Stunde hatte man schließlich nicht mehr viel von seinen Sitzplätzen, da es ohnehin niemanden mehr auf den Plätzen hielt.
Mit Anpfiff war Schluss mit der Geduld der deutschen Fans. Jeder Ballkontakt und jeder weitere Versuch der Argentinier erneut den Ton zu bestimmen wurde gnadenlos ausgepfiffen. Ein Anfeuerungsruf folgte dem nächsten und zumindest auf den Rängen war klar wer hier wen bestimmte. (Foto: Deutsche Farben dominierten)
Nach der Halbzeit begann dann die Spannung auch auf dem Platz und das Publikum zog mit. Mit dem Führungstreffer der "Weiß-Himmelblauen" meldeten sich die knapp fünftausend Anhänger noch ein letztes Mal zurück. Danach bekamen die vorher so Siegessicheren nichts mehr zu bejubeln. Selbst der Stadionsprecher ließ sich zu einem Antreiben des deutschen Teams hinreißen, was ihm eigentlich untersagt ist.
In der letzten halben Stunde hatte man schließlich nicht mehr viel von seinen Sitzplätzen, da es ohnehin niemanden mehr auf den Plätzen hielt.
Klose schießt den Ausgleich
Miroslav Klose löste schließlich die enorme Spannung mit seinem Ausgleich. Der komplette Rest der Spielzeit war schon eine einzige Party. Die Siegessicherheit auf deutscher Seite war plötzlich höher denn je und der Rest ist ja bekannt. Lehmann hält – Jubel – Ehrenrunde – und dann ab in die Stadt, wo die feiernden Fanmeilenbesucher neidisch auf die glücklichen, heiseren Stadionbesucher warteten. (Foto: Nichts hielt die Fans mehr auf ihren Sitzen)
Und die Argentinier? Waren sehr leise geworden, packten ihre Sachen und verschwanden so schnell aus dem Tollhaus Olympiastadion wie sie gekommen waren.
Miroslav Klose löste schließlich die enorme Spannung mit seinem Ausgleich. Der komplette Rest der Spielzeit war schon eine einzige Party. Die Siegessicherheit auf deutscher Seite war plötzlich höher denn je und der Rest ist ja bekannt. Lehmann hält – Jubel – Ehrenrunde – und dann ab in die Stadt, wo die feiernden Fanmeilenbesucher neidisch auf die glücklichen, heiseren Stadionbesucher warteten. (Foto: Nichts hielt die Fans mehr auf ihren Sitzen)
Und die Argentinier? Waren sehr leise geworden, packten ihre Sachen und verschwanden so schnell aus dem Tollhaus Olympiastadion wie sie gekommen waren.









