"Street Kids" - Knackiges Jugendtheater im Glaskasten
Nach einem aufregenden Casting und einer Woche intensiver Proben, war es am Sonnabend endlich so weit. "Street Kids", ein Tanztheaterstück mit Jugendlichen aus dem Soldiner Kiez, wurde auf die Bühne gebracht. 80 meist jugendliche Zuschauer waren gekommen und feierten ihre zwölf Stars. Die Tänzer hatten kurz vorher einen Auftritt und waren schon aufgewärmt. Um die Konzentration der Schauspieler nicht zu stören, öffnete man erst fünf Minuten vor Beginn die Türen. Hinter der Bühne gab es für alle eine kleine Überraschung.. "Jeder von uns hat ein Foto von dem Workshop bekommen", erzählt die sechzehnjährige Tanztrainerin Xenia Greber. "Dann haben wir noch einmal richtig tief durchgeatmet." (Foto: Die Dealer-Gang)
Keine Hektik
Mohammed ist von dem Gangsterschauspieler zum Theaterstück eingeladen worden. Ihm hat das Stück gut gefallen. Den Schauspieler "mit den Drogenproblemen" fand er am besten. "Der war irgendwie lustig. Beim Spielen hat keiner Hektik gezeigt, die waren gar nicht aufgeregt, trotzdem sie nur eine Woche Zeit zum Proben hatten." Die Tänzer bewundert er. "Das die so etwas beherrschen .... Respekt !"
Mohammed ist von dem Gangsterschauspieler zum Theaterstück eingeladen worden. Ihm hat das Stück gut gefallen. Den Schauspieler "mit den Drogenproblemen" fand er am besten. "Der war irgendwie lustig. Beim Spielen hat keiner Hektik gezeigt, die waren gar nicht aufgeregt, trotzdem sie nur eine Woche Zeit zum Proben hatten." Die Tänzer bewundert er. "Das die so etwas beherrschen .... Respekt !"
"ich bin sehr, sehr glücklich!"
Fieos ist eine der Schauspielerinnen. "Mir hat es viel Spaß gemacht," sagt sie, " es gab ein wenig Stress, aber am Ende hat es sich gelohnt. Wir haben ja noch Sommerferien. Da hatte man etwas zu tun. Ich habe zum ersten mal auf der Bühne gestanden und würde gerne weitermachen. Mir haben die Proben gut gefallen, denn wir haben alles zusammen bestimmt, nach unserem Geschmack. Ich bin sehr, sehr glücklich! "
Fieos ist eine der Schauspielerinnen. "Mir hat es viel Spaß gemacht," sagt sie, " es gab ein wenig Stress, aber am Ende hat es sich gelohnt. Wir haben ja noch Sommerferien. Da hatte man etwas zu tun. Ich habe zum ersten mal auf der Bühne gestanden und würde gerne weitermachen. Mir haben die Proben gut gefallen, denn wir haben alles zusammen bestimmt, nach unserem Geschmack. Ich bin sehr, sehr glücklich! "
"Zu kräftig auf einander eingeschlagen"
"Es war beides, lustig und ein wenig anstrengend," sagt Noel, "Wir haben jeden Tag von zehn bis siebzehn Uhr geprobt, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Auf die Frage, ob er noch einmal mit dabei sein würde verneint Noel. "Ich mache jetzt mein letztes Jahr in der Schule, bin kurz vor dem Abitur, da werde ich keine Zeit mehr haben.." Eine Überraschung im Stück gab es für ihn: "Krass fand ich den Girlfight in der einen Szene. Die haben etwas zu kräftig auf einander eingeschlagen. Das war gar nicht so abgesprochen."
"Es war beides, lustig und ein wenig anstrengend," sagt Noel, "Wir haben jeden Tag von zehn bis siebzehn Uhr geprobt, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Auf die Frage, ob er noch einmal mit dabei sein würde verneint Noel. "Ich mache jetzt mein letztes Jahr in der Schule, bin kurz vor dem Abitur, da werde ich keine Zeit mehr haben.." Eine Überraschung im Stück gab es für ihn: "Krass fand ich den Girlfight in der einen Szene. Die haben etwas zu kräftig auf einander eingeschlagen. Das war gar nicht so abgesprochen."
"...einfach drauf los gequatscht."
Xenia hat heute das erste mal als Schauspielerin auf der Bühne gestanden. Zusätzlich war sie Tanztrainerin bei den Proben. " Mir hat an dem Stück am besten gefallen, dass wir keinen Text als Vorlage bekommen haben. So konnten wir viel improvisieren. Die Richtung war klar und dann wurde einfach drauf los gequatscht. Die Idee mit dem Girlfight kam von Conny, die ist so ne` richtige Tussi, und Hassan ist erst seit einem Jahr hier in Berlin. Dafür kann er schon sehr gut Deutsch, finde ich. Es sind viele witzige Sachen mit ihm passiert. Die Proben und heute die Veranstaltung, wurden mit Video aufgenommen. Es gibt dann noch einen richtigen Film über uns."
Fotos von der Veranstaltung
Xenia hat heute das erste mal als Schauspielerin auf der Bühne gestanden. Zusätzlich war sie Tanztrainerin bei den Proben. " Mir hat an dem Stück am besten gefallen, dass wir keinen Text als Vorlage bekommen haben. So konnten wir viel improvisieren. Die Richtung war klar und dann wurde einfach drauf los gequatscht. Die Idee mit dem Girlfight kam von Conny, die ist so ne` richtige Tussi, und Hassan ist erst seit einem Jahr hier in Berlin. Dafür kann er schon sehr gut Deutsch, finde ich. Es sind viele witzige Sachen mit ihm passiert. Die Proben und heute die Veranstaltung, wurden mit Video aufgenommen. Es gibt dann noch einen richtigen Film über uns."
Fotos von der Veranstaltung
Die Handlung
Trai ist mit Latisha zusammen. Beide tanzen in einer Tanzgruppe und stehen kurz vor einer Meisterschaft. Irgendwie funkt es zwischen den Beiden nicht mehr. Latischa vermutet, dass die Tänzerin Tina etwas von Trai will.
Trai ist mit Latisha zusammen. Beide tanzen in einer Tanzgruppe und stehen kurz vor einer Meisterschaft. Irgendwie funkt es zwischen den Beiden nicht mehr. Latischa vermutet, dass die Tänzerin Tina etwas von Trai will.
Sissy ist das Mädchen, das immer zu spät kommt, weil sie dealt. Sie hat Trai dazu verleitet Drogen zu nehmen. Der hat mittlerweile einen Berg Schulden bei ihr. Dealer-Boss Blackson bestellt Trai deswegen zu sich. Weil er weiss, dass Trai`s Familie viel Geld hat, fordert er plötzlich mehr, als Trai ihm schuldet. In die Enge getrieben gesteht Trai seinen Freunden alles. Latisha verlässt ihn endgültig. Hila aus der Dealer-Gang will Trai helfen, denn Dealer-Boss Blackson, mit dem sie vorher zusammen war, hat sie "behandelt wie eine Schlampe". Sie ist immer noch eifersüchtig und prügelt sich mit der neuen Konkurrentin Tyra. Als die Streetdancer beschließen die Dealer-Gang zu treffen, um Trai zu unterstützen, nimmt sie aus Rache das Geld und wichtige Akten aus dem Tresor der Dealer-Gang. Sie wirft die belastenden Aufzeichnungen zwischen die Streitenden und stellt damit Dealer-Boss Blackson bloß. Der bedroht sie mit seiner Waffe, doch als er abdrückt, klickt es nur. Hila hatte vorher die Patronen entfernt. Blackson muß das Feld räumen, die Rapper bleiben zurück
"Was ist nun mit der Meisterschaft?" fragen sie sich. "Ach", sagt Trai, "das werden wir schon schaffen!" (Foto: Dealer-Boss Blackson bedroht Trai mit der Waffe)
"Was ist nun mit der Meisterschaft?" fragen sie sich. "Ach", sagt Trai, "das werden wir schon schaffen!" (Foto: Dealer-Boss Blackson bedroht Trai mit der Waffe)
Kooperationen, Unterstützer und Sponsoren
Lutz Pickardt (künstlerische Leiter) entwickelte und inszenierte das Theaterstück zusammen mit den Jugendlichen. Dank an Rapper "San". Er schrieb zwei Songs für das Stück und brachte sie zur Bühnenreife.
Das Projekt wurde von Herbert Weber von der RAA ins Leben gerufen, in Kooperation mit der Visionswerstatt und der
Neben der Förderung aus dem Programm "Soziale Stadt" wurde das Projekt auch von der Divergenz GmbH unterstützt., Die Firma stelte den Glaskasten für das Casting und die Aufführung unentgeltlich zur Verfügung und unterstützte die Gruppe bei der Öffentlichkeitsarbeit. Das Nachbarschaftshaus in der Prinzenallee 58 stellte kostenlos Räumlichkeiten für die Proben bereit. Für Support sorgte auch das Veranstaltungsmanagement von Förderband e.V.












