Tausche Postkarte gegen Erdnussflips
Sumaya Efendi (11) hat sich am Anfang ein bisschen geschämt. Mit chinesischen Kugeln zog sie mit ihrer Gruppe durch die Koloniestraße. Der Auftrag: Fremde Leute anzusprechen und, wenn sie einverstanden sind, die Kugeln gegen einen anderen Gegenstand zu tauschen. So wie früher, als es noch kein Geld gab und beim Einkaufen Ware gegen Ware getauscht wurde.
(Bild: Die Kinder stellen mit Fotos die Tauschaktion den anderen in der Klasse vor.)
Kuscheltier gegen Tischtennisbälle
Dann sind Sumaya und ihre Gruppe aber einfach losgegangen, und es war gar nicht mehr so schlimm. Für die chinesischen Kugeln bekamen die Kinder der Klasse 5a der Carl-Kraemer-Schule eine Schüssel, dafür ein Roulettespiel, dafür ein Kuscheltier. Das Kuscheltier wurde gegen sechs Tischtennisbälle eingetauscht, und die wiederum gegen Sesamkörner. Die Sesamkörner haben sie aufgegessen. Das Tauschspiel war vorbei.
(Bild: Die Kinder stellen mit Fotos die Tauschaktion den anderen in der Klasse vor.)
Kuscheltier gegen Tischtennisbälle
Dann sind Sumaya und ihre Gruppe aber einfach losgegangen, und es war gar nicht mehr so schlimm. Für die chinesischen Kugeln bekamen die Kinder der Klasse 5a der Carl-Kraemer-Schule eine Schüssel, dafür ein Roulettespiel, dafür ein Kuscheltier. Das Kuscheltier wurde gegen sechs Tischtennisbälle eingetauscht, und die wiederum gegen Sesamkörner. Die Sesamkörner haben sie aufgegessen. Das Tauschspiel war vorbei.
Nicht drängeln
Für alle Tauschgruppen gab es Regeln: Man sollte nett und freundlich bleiben – selbst wenn die angesprochene Person es nicht ist – und man sollte nicht drängeln. Einfach war es nicht immer: viele Kiezbewohner konnten mit der Aktion nichts anfangen und wollten nicht tauschen. Dass die Reaktion der Menschen eher unberechenbar ist, war Teil des Konzepts. Die Kinder sollten durch ihr eigenes Handeln erfahren, wer im Kiez lebt und arbeitet und wie diese Menschen sind.
Das Tauschspiel ist Teil des Kunstprojekts Die Soldiner ist die Soldiner ist die Soldiner. In der Klasse 5a arbeiten die Lehrerin Gabriele Sagasser und die Performerin Deborah Schlag mit den Schülern zusammen. Die Kinder der Carl-Kraemer-Grundschule sollen durch verschiedene Aktionen den Soldiner Kiez besser kennenlernen.
(Bild: Fotos von der Tauschaktion)
Für alle Tauschgruppen gab es Regeln: Man sollte nett und freundlich bleiben – selbst wenn die angesprochene Person es nicht ist – und man sollte nicht drängeln. Einfach war es nicht immer: viele Kiezbewohner konnten mit der Aktion nichts anfangen und wollten nicht tauschen. Dass die Reaktion der Menschen eher unberechenbar ist, war Teil des Konzepts. Die Kinder sollten durch ihr eigenes Handeln erfahren, wer im Kiez lebt und arbeitet und wie diese Menschen sind.
Das Tauschspiel ist Teil des Kunstprojekts Die Soldiner ist die Soldiner ist die Soldiner. In der Klasse 5a arbeiten die Lehrerin Gabriele Sagasser und die Performerin Deborah Schlag mit den Schülern zusammen. Die Kinder der Carl-Kraemer-Grundschule sollen durch verschiedene Aktionen den Soldiner Kiez besser kennenlernen.
(Bild: Fotos von der Tauschaktion)







