Umfangreicher Newsletter zum Jahreswechsel
Liebe Selbständige und Existenzgründer im Soldiner Kiez,
ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich mich so lange nicht gemeldet habe. Andererseits dachte ich in der Zeit, als ich den Newsletter NICHT geschrieben habe: "In der Weihnachtszeit sind meine Leser alle im Stress, im neuen Jahr wird mein Rundbrief mit ganz anderesm Interesse gelesen". Ich hoffe das stimmt so, denn ich habe viele (gute) Neuigkeiten für Sie:
INHALT:
NEUES PROJEKT: Jetzt auch Coaching und weitere Angebote für Unternehmer im Soldiner Kiez
Sowohl die Ausschreibung als auch die (mündliche) Zusage erfolgten im Dezember: Im Jahr 2007 umfasst "Gewerbeförderung im Soldiner Kiez" auch Angebote im Bereich Coaching, Unternehmensberatung und Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit für Selbständige und Existenzgründer.
Ich freue mich, das mein Projektvorschlag überzeugt hat. Zusammen mit einem erfahrenen Coach (Ralf Winning, www.ralf-winning.de) werde ich Sie in kurzfristig über entsprechende Angebote informieren.
Erste Informationen zum Projekt habe ich unter www.deinkiez.de eingestellt.
QUARTIERSRAT 2007, Arbeitsgruppe Arbeit & Gewerbe
Der Quartiersrat ist eine Bürgerjury – alle, die im Kiez wohnen, arbeiten oder sich ehrenamtlich engagieren. Ich wohne zwar heute nicht mehr im Soldiner Kiez, aber durch dieses Internetprojekt für Selbständige im Kiez gehöre ich auch in diesen Kreis. Meine Entscheidung, ein Jahr lang bei der Vergabe öffentlicher Mittel für den Soldiner Kiez mitzuwirken hat sich jetzt schon gelohnt, denn der Quartiersrat ist eine gute Gelegenheit um beiläufig sehr viele interessante Akteure des Kiezes kennen zu lernen und informell die eine oder andere Kooperation zu begründen.
Anders als bisher engagieren sich die 25 Mitgliedes des jetzigen Quartiersrates zugleich in themenbezogenen Arbeitsgruppen. Ich gehe davon aus, dass ich Ihnen in Zukunft aus der Arbeitsgruppe Arbeit und Gewerbe mancherlei Wissenswertes übermitteln kann.
VERANSTALTUNG im Januar: Eigene Website in Angriff nehmen – wie geht man vor?
Ein eigener Internetauftritt ist kein Selbstzweck. Manches erfolgreiche Unternehmen kommt gut ohne Website aus, für andere Betriebe ist sie der Dreh- und Angelpunkt des Kundenkontaktes.
Ich möchte auf der ersten Veranstaltung im Januar mit Ihnen darüber sprechen, welche Fragen Sie (sich) beantworten sollten, bevor Sie eine Website in Auftrag geben oder selbst mit der Programmierung beginnen. Erst wenn klar ist, welches Ziel Sie mit der Website erreichen wollen, kann entschieden werden, wieviel Aufwand (Texte, Grafik, Multimedia-Elemente, online-Shop, etc.) für Ihr Unternehmen angemessen ist. Manchmal kommt man über die Analyse des Aufwandes zu einer Kostenschätzung, die dann wieder dazu führt, dass man die Ziele (für den Anfang) neu definiert – aber auch das ist eine Erkenntnis und ein Anfang. Neben der Erläuterung von Grundbegriffen und Grundfragen werden sie eine Vielzahl von Anregungen bekommen, wie man mit einen eigenen Internetauftritt für gute Geschäfte nutzen kann.
Zeit: Mittwoch, 10. Januar 2007, 19 Uhr (30 Minuten früher als bisher)
Ort: Mediencafe im Hinterhof der Prinzenallee 25/ 26 im 3. Hinterhof (wie bisher)
Wie immer freue ich mich über eine informelle Anmeldung (Telefon, E-Mail, o. a.), ob Sie kommen werden.
JAHRESR?"CKBLICK 2006 – Ihre Rückmeldung ist wichtig
Ich werde in diesen Tagen einen Zwischenbericht aus diesem Projekt anfertigen. Neben der üblichen Statistik
zu XX Veranstaltungen sind
durchschnittlich YY Selbständige gekommen und es wurden ZZ Beratungen durchgeführt, möchte ich hier auch Ihre Rückmeldung einbinden.
Aus Erfahrung weiß ich, dass der Rücklauf von Fragebögen recht begrenzt ist. Um Ihnen Sie zu motivieren, mir den Fragebogen ausgefüllt zukommen zu lassen habe ich mir zwei Maßnahmen ausgedacht:
1. der Fragebogen ist kurz ;-)
2. Wer mir den Fragebogen bis 31. Januar 2007 zukommen lässt, nimmt an der Verlosung für insgesamt drei Fachbücher teil. es handelt sich dabei um genau die Buchtitel, die in diesem Newsletter weiter unten besprochen werden – "Das große eBay Handbuch", "Online-Recht" und "Suchmaschinenoptimierung".
Sie finden Fragebogen unter www.deinkiez.de in der Rubrik GEWERBE => eBusiness als PDF-Datei zum Download. Auf dem Fragebogen können Sie Ankreuzen, welchen der drei Buchtitel Sie bevorzugen würden.
VORBEREITUNG AUF EIN BANKGESPRÄCH - kostenloses e-Training für Existenzgründer
Worauf es bei einem Bankgespräch ankommt und wie Sie Ihren Gesprächspartner vom Erfolg Ihres Vorhabens überzeugen, zeigt das kostenlose e-Training des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Die Lektionen behandeln u.a. die Themen
- Unterlagen vorbereiten
- Vorhaben präsentieren und
- Bankgespräch nachbereiten
Ergänzend zum WBT steht eine Begleitbroschüre zum Download bereit.
tinyurl.com/ym2y9y
BUCHREZENSION 1: Suchmaschinenoptimierung
Das Thema ist ein Dauerbrenner für die Eigentümer von Websiten. Hat sich der Aufwand denn nun gelohnt, ist die Frage. Wieviele Leser haben meine Texte im letzten Jahr gefunden? Warum nicht mehr? Warum wird die Konkurrenz bei google vor mir selber angezeigt und was kann ich dagegen machen – das sind Fragen, die auch mir als Internetinsiderin oft gestellt werden.
Stefan Karzauninkat und Tom Alby haben ein Buch geschrieben, dass die wichtigen Fragen der Optimierung einer Website für Suchmaschinen verständlich beantwortet.
Zielgruppe sind sowohl Unternehmer, die in Zukunft auf Augenhöhe mit Dienstleistern sprechen wollen, als auch die Gestalter und Programmierer von Webseiten selbst.
Grundsätzlich basiert die Suchmaschinenoptimierung auf drei Fundamenten:
1. Gute Inhalte erstellen,
2. diese Inhalte gut darstellen und
3. dafür sorgen, dass die Seiten verlinkt werden.
Die Autoren geben gute Hilfesstellung für die Ursachenforschung, warum eigene Seiten im Netz vielleicht schlecht gefunden werden und bieten nützliche Hinweise für die Planung einer Website, damit in Zukunft von Anfang an alles optimal präsentiert wird.
Der Leser erfährt, wie unterschiedliche Suchmaschinen funktionieren, welche Bedeutung Kataloge im Internet haben, er bekommt eine Vielzahl von Fachbegriffen plausibel erklärt.
Darüber hinaus wird beispielhaft gezeigt, wie man Seiten bei Suchmaschinen anmeldet.
Eine Website für Suchmaschinen zu optimieren hat nicht nur technische sondern auch sprachliche Aspekte: Sorgen Sie dafür, dass die für Ihren Geschäftsbetrieb wichtigen Stichworte auch angemessen benutzt werden. Das kann ein Dienstleister häufig nicht völlig alleine übernehmen (er kann allerdings Vorschläge machen), schließlich sind SIE der Experte für Ihre Branche.
Die Autoren erklären die seriösen und die unseriösen Methoden, mit denen sogenannte "Suchmaschinen-Optimierer" arbeiten und geben Beispiele, wie die Suchmaschinen-Betreiber ständig ihre Techniken verfeinern, um die schwarzen Schafe der Branche auszusortieren, wenn nicht sogar zu bestrafen.
Das Buch wird rund durch Informationen über Werbeformen, mit denen Sie Besucher auf Ihre Seite locken können und was Sie sonst noch tun können – im Real Life – um den Erfolg Ihrer Website zu erhöhen.
Ein nützliches Buch, nicht nur für Webmaster sondern ebenso für Unternehmer, die eine Website in Auftrag geben wollen.
Stefan Karzauninkat, Tom Alby: Suchmaschinen Optimierung. Professionelles Website-Marketing für Besseres Ranking
Carl Hanser Verlag 2006, 254 Seiten, EUR 29,90
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BUCHREZENSION 2: Online-Recht
Das Buch von Tobias H. Strömer - Online-Recht. Juristische Probleme der Internet-Praxis erkennen und vermeiden – deutet allein durch den Umfang an, dass sich in Sachen Internet leider ein sehr umfangreiches Rechtsgebiet ausgebildet hat. Die hier bespreochene vierte Ausgabe wurde inhaltich seit 1997 regelmäßig aktualisiert und gibt daher recht aktuelle Orientierung.
Nach einer eher kurzen Einführung zu Internetgrundlagen mit Rechtsbezug (wie funktioniert die Domain-Registrierung) kommt der Autor direkt zu den Themen, die immer wieder strittig sind.
- Markenrecht: Der Besitzer einer Domain ist dadurch noch lange nicht Besitzer der entsprechenden Marke. Nicht selten kommt es hier zu Auseinandersetzungen, denn eine URL anmelden kann grundsätzlich jeder. Der Inhalber einer Marke hat aber möglicherweise die sträkeren Rechte. Soltle man umgekehrt auch gleich die Marke anmelden, wenn man einen schönen Domain-Namen gefunden hat? Die Anmeldung eienr Market ist ja nicht ganz billig.
- Wettbewerbsrecht: Manches Detail folgt hier dem gesunden Menschenverstand oder ist lediglich eine Internetvariante bekannter Verstöße. Mal als Beispiel: Wenn Sie in einem amerikanischen online-Shop einkaufen, tun Sie das nach deutschem oder nach amerikanischem Recht? Kommt ganz drauf an. Richtet sich dieser online-Shop speziell an Deutsche oder EU-Bürger oder haben Sie in einem Shop eingekauft, der vor allem die Amerikaner selbst als Kunden hat? Wenn auf einer amerikanischen Website der Einkauf in Deutsch möglich ist, kann man davon ausgehen, dass Deutsche hier konkret als Kunden angesprochen werden und dann gilt deutsches Recht.
Auch im Internet dürfen Sie nicht zum Boykott Ihrer Konkurrenten aufrufen und wenn Sie Preisausschreiben oder Gewinnspiele im Internet veranstalten, gelten hier die Gesetze, dieselben Gesetze wie im realen Geschäftsleben auch.
- Urheberrecht: Weil der Diebstahl von Text und Bild im Internet so einfach ist, glaubt mancher unbedarfte Zeigenosse, er dürfe sich die Werke nehmen und auf eigener Site veröffentlichen. Das darf man natürlich nicht. Zuweilen wurden ganze Websites (Texte und Gestaltung) kopiert und an anderer Stelle mit geringen Änderungen präsentiert. Hier ist der Fall sich klar – es muss nur bewiesen werden, wer die Site zuerste hatte. Im Internetalltag gibt es aber eine ganze Reihe von Grenzfällen. Urheberrechtlich geschützt ist nur ein tatsächliches WERK. Die Lottozahlen der letzten Woche könenn Sie getrost veröffentlichen (am besten ohne Gewähr ;-) auch die Wettervorhersage. Auch eine kommentierte Linkliste kann den Schutz des Urheberrechts genießen, weil die Zusammenstellung einzigartig ist und wenn jemand anderes Ihre Linkliste als Grundlage benutzt, um nach und nach eine bessere zusammenzustellen, wird im Zweifelsfalle zu klären, welchen Umfang seine eigene zusätzliche Leistung hat.
Weitere Kapitel: Haftung für Dritte, Vertragsrechtliche Aspekte, Arbeitsrechtliche Aspekte, Steuerrechtliche Aspekte, Datenschutzrechtliche Aspekte, Strafrechtliche Aspekte, Verfahrensfragen.
Eine leichte Bettlektüre ist das nicht. Aber wenn Sie es zu dem einen oder anderen Detail mal genauer wissen wollen (oder müssen) ist dieses Buch von Tobias H. Strömer ein guter Helfer in allen Internetrechtlichen Fragen.
Tobias H. Strömer: Online-Recht. Juristische Probleme der Internet-Praxis erkennen und vermeiden. dpunkt.verlag 2006, 529 Seiten, EUR 49,00
BUCHREZENSION 3: Das große eBay Handbuch
Solche Titel kaufe ich mir gelegentlich bei Karstadt am Leopoldplatz für EUR 3,00. Dieses Buch von DataBecker ist von November 2004 und im Bereich Internet ist das damit offenbar dermaßen veraltet, dass der ursprüngliche Verkaufspreis von EUR 15,95 wohl nicht mehr zu erzielen ist. Bei www.amazon.de finden Sie es jetzt ab EUR 1,00, hier allerdings plus Porto und Versandkosten.
Zum Inhalt: Knapp 600 Seiten mit einer Fülle von Informationen, auch für erfahrene Nutzer. Wer die Auktionsplattform privat UND geschäftlich nutzt, tut gut daran, sich jeweils getrennte Profile anzulegen.
Neben Rechtsfragen rund um den (Ver-)Kauf finden Sie hier die nützliche Tipps für günstiges Einkaufen und mehr als 240 Seiten allein rund um das VERkaufen.
Vielleicht haben sie das eine oder andere Weihnachtsgeschenk herumliegen, dass jetzt diskret und lukrativ verschwinden soll?
Philip Kiefer, Markus Wilde, Sabine Wais: Das große eBay Handbuch. Data Becker 2004.
Entweder geschenkt von mir, weil sie den Fragebogen ausgefüllt und bei der Verlosung gewonnen haben (siehe vor) oder bei Karstadt in der EDV-Abteilung für EUR 3,00 oder bei amazon.de "neu oder gebraucht erhältlich ab EUR 1,00", wenn Sie unbedingt wollen, können Sie aber sicher auch über den normalen Buchhandel oder Verlag für EUR 15,95 kaufen.
LINKTIPP zum Neuen Jahr
Hier könnte vieles gesagt und geschrieben werden, ist sowieso schon viel zu lang dieser Newsletter ;-)
Was mir in diesen Tagen selbst gefallen hat, sind zum Beispiel die Thesen zur selbständigen Arbeit der Filmemacherin Gundula Englisch. Wenn das neue Wirtschaftswachstum noch nicht so recht bei Ihnen angekommen ist, kann Sätze wie den folgenden vielleicht gebrauchen: "Selbständige sind diejenigen, die eingefahrene Bahnen verlassen und verkrustete Strukturen aufbrechen. Sie sind Systemveränderer - diejenigen, die wirklich anfangen, etwas zu verändern, wenn auch oft nur in bescheidenem Format" ... "Selbständige retten den Arbeitsmarkt, sie retten sich selbst, vor allem aber die Innovationskraft, die Wandlungsfähigkeit und die Zukunftsperspektiven des Landes."
Wer die Thesen im Volltext lesen möchte: tinyurl.com/yku6wb
Eine witzige Liste (als Anregung) mit guten Vorsätzen für das Neue Jahr steht übrigens hier: tinyurl.com/yyfb26
Wie auch immer: Ich wünsche Ihnen alles Gute, vor allem GUTE GESCHÄFTE in 2007!
Herzliche Grüße
Brigitte Lüdecke
Redaktionelles: Impressum, Abmelden, Weiterleiten, etc
- - - Wenn Sie diesen Newsletter als Weiterleitung oder in Papierform bekommen haben und Sie in den Verteiler aufgenommen werden möchten: Senden Sie eine einfache (leere) E-Mail mit dem Betreff "subscribe" (ohne Anführungszeichen) an kiez-request@brigitte-luedecke.de Das ist ein Befehl an einen Computer, der funktioniert. Beantworten Sie die anschließend eingehende Nachricht entsprechend den Hinweisen. Wenn dieses Vorgehen für Sie sehr ungewohnt ist, können Sie auch die Autorin anschreiben (mail@brigitte-luedecke.de). Ich werde Sie dann von Hand eintragen.
- - - Dieser Newsletter wird mit Mitteln der Europäischen Union sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung unter der Antragsnummer 10124447 gefördert.
ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich mich so lange nicht gemeldet habe. Andererseits dachte ich in der Zeit, als ich den Newsletter NICHT geschrieben habe: "In der Weihnachtszeit sind meine Leser alle im Stress, im neuen Jahr wird mein Rundbrief mit ganz anderesm Interesse gelesen". Ich hoffe das stimmt so, denn ich habe viele (gute) Neuigkeiten für Sie:
INHALT:
- NEUES PROJEKT: Jetzt auch Coaching und weitere Angebote für Unternehmer im Soldiner Kiez
- QUARTIERSRAT 2007, Arbeitsgruppe Arbeit & Gewerbe
- VERANSTALTUNG: Eigene Website in Angriff nehmen – wie geht man vor?
- JAHRESR?"CKBLICK 2006 – Ihre Rückmeldung ist wichtig
- VORBEREITUNG AUF EIN BANKGESPRÄCH - kostenloses e-Training für Existenzgründer
- BUCHREZENSION 1: Suchmaschinen Optimierung
- BUCHREZENSION 2: Online-Recht
- BUCHREZENSION 3: das große eBay Handbuch
- LINKTIPP zum Neuen Jahr
- REDAKTIONELLES
NEUES PROJEKT: Jetzt auch Coaching und weitere Angebote für Unternehmer im Soldiner Kiez
Sowohl die Ausschreibung als auch die (mündliche) Zusage erfolgten im Dezember: Im Jahr 2007 umfasst "Gewerbeförderung im Soldiner Kiez" auch Angebote im Bereich Coaching, Unternehmensberatung und Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit für Selbständige und Existenzgründer.
Ich freue mich, das mein Projektvorschlag überzeugt hat. Zusammen mit einem erfahrenen Coach (Ralf Winning, www.ralf-winning.de) werde ich Sie in kurzfristig über entsprechende Angebote informieren.
Erste Informationen zum Projekt habe ich unter www.deinkiez.de eingestellt.
QUARTIERSRAT 2007, Arbeitsgruppe Arbeit & Gewerbe
Der Quartiersrat ist eine Bürgerjury – alle, die im Kiez wohnen, arbeiten oder sich ehrenamtlich engagieren. Ich wohne zwar heute nicht mehr im Soldiner Kiez, aber durch dieses Internetprojekt für Selbständige im Kiez gehöre ich auch in diesen Kreis. Meine Entscheidung, ein Jahr lang bei der Vergabe öffentlicher Mittel für den Soldiner Kiez mitzuwirken hat sich jetzt schon gelohnt, denn der Quartiersrat ist eine gute Gelegenheit um beiläufig sehr viele interessante Akteure des Kiezes kennen zu lernen und informell die eine oder andere Kooperation zu begründen.
Anders als bisher engagieren sich die 25 Mitgliedes des jetzigen Quartiersrates zugleich in themenbezogenen Arbeitsgruppen. Ich gehe davon aus, dass ich Ihnen in Zukunft aus der Arbeitsgruppe Arbeit und Gewerbe mancherlei Wissenswertes übermitteln kann.
VERANSTALTUNG im Januar: Eigene Website in Angriff nehmen – wie geht man vor?
Ein eigener Internetauftritt ist kein Selbstzweck. Manches erfolgreiche Unternehmen kommt gut ohne Website aus, für andere Betriebe ist sie der Dreh- und Angelpunkt des Kundenkontaktes.
Ich möchte auf der ersten Veranstaltung im Januar mit Ihnen darüber sprechen, welche Fragen Sie (sich) beantworten sollten, bevor Sie eine Website in Auftrag geben oder selbst mit der Programmierung beginnen. Erst wenn klar ist, welches Ziel Sie mit der Website erreichen wollen, kann entschieden werden, wieviel Aufwand (Texte, Grafik, Multimedia-Elemente, online-Shop, etc.) für Ihr Unternehmen angemessen ist. Manchmal kommt man über die Analyse des Aufwandes zu einer Kostenschätzung, die dann wieder dazu führt, dass man die Ziele (für den Anfang) neu definiert – aber auch das ist eine Erkenntnis und ein Anfang. Neben der Erläuterung von Grundbegriffen und Grundfragen werden sie eine Vielzahl von Anregungen bekommen, wie man mit einen eigenen Internetauftritt für gute Geschäfte nutzen kann.
Zeit: Mittwoch, 10. Januar 2007, 19 Uhr (30 Minuten früher als bisher)
Ort: Mediencafe im Hinterhof der Prinzenallee 25/ 26 im 3. Hinterhof (wie bisher)
Wie immer freue ich mich über eine informelle Anmeldung (Telefon, E-Mail, o. a.), ob Sie kommen werden.
JAHRESR?"CKBLICK 2006 – Ihre Rückmeldung ist wichtig
Ich werde in diesen Tagen einen Zwischenbericht aus diesem Projekt anfertigen. Neben der üblichen Statistik
zu XX Veranstaltungen sind
durchschnittlich YY Selbständige gekommen und es wurden ZZ Beratungen durchgeführt, möchte ich hier auch Ihre Rückmeldung einbinden.
Aus Erfahrung weiß ich, dass der Rücklauf von Fragebögen recht begrenzt ist. Um Ihnen Sie zu motivieren, mir den Fragebogen ausgefüllt zukommen zu lassen habe ich mir zwei Maßnahmen ausgedacht:
1. der Fragebogen ist kurz ;-)
2. Wer mir den Fragebogen bis 31. Januar 2007 zukommen lässt, nimmt an der Verlosung für insgesamt drei Fachbücher teil. es handelt sich dabei um genau die Buchtitel, die in diesem Newsletter weiter unten besprochen werden – "Das große eBay Handbuch", "Online-Recht" und "Suchmaschinenoptimierung".
Sie finden Fragebogen unter www.deinkiez.de in der Rubrik GEWERBE => eBusiness als PDF-Datei zum Download. Auf dem Fragebogen können Sie Ankreuzen, welchen der drei Buchtitel Sie bevorzugen würden.
VORBEREITUNG AUF EIN BANKGESPRÄCH - kostenloses e-Training für Existenzgründer
Worauf es bei einem Bankgespräch ankommt und wie Sie Ihren Gesprächspartner vom Erfolg Ihres Vorhabens überzeugen, zeigt das kostenlose e-Training des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Die Lektionen behandeln u.a. die Themen
- Unterlagen vorbereiten
- Vorhaben präsentieren und
- Bankgespräch nachbereiten
Ergänzend zum WBT steht eine Begleitbroschüre zum Download bereit.
tinyurl.com/ym2y9y
BUCHREZENSION 1: Suchmaschinenoptimierung
Das Thema ist ein Dauerbrenner für die Eigentümer von Websiten. Hat sich der Aufwand denn nun gelohnt, ist die Frage. Wieviele Leser haben meine Texte im letzten Jahr gefunden? Warum nicht mehr? Warum wird die Konkurrenz bei google vor mir selber angezeigt und was kann ich dagegen machen – das sind Fragen, die auch mir als Internetinsiderin oft gestellt werden.
Stefan Karzauninkat und Tom Alby haben ein Buch geschrieben, dass die wichtigen Fragen der Optimierung einer Website für Suchmaschinen verständlich beantwortet.
Zielgruppe sind sowohl Unternehmer, die in Zukunft auf Augenhöhe mit Dienstleistern sprechen wollen, als auch die Gestalter und Programmierer von Webseiten selbst.
Grundsätzlich basiert die Suchmaschinenoptimierung auf drei Fundamenten:
1. Gute Inhalte erstellen,
2. diese Inhalte gut darstellen und
3. dafür sorgen, dass die Seiten verlinkt werden.
Die Autoren geben gute Hilfesstellung für die Ursachenforschung, warum eigene Seiten im Netz vielleicht schlecht gefunden werden und bieten nützliche Hinweise für die Planung einer Website, damit in Zukunft von Anfang an alles optimal präsentiert wird.
Der Leser erfährt, wie unterschiedliche Suchmaschinen funktionieren, welche Bedeutung Kataloge im Internet haben, er bekommt eine Vielzahl von Fachbegriffen plausibel erklärt.
Darüber hinaus wird beispielhaft gezeigt, wie man Seiten bei Suchmaschinen anmeldet.
Eine Website für Suchmaschinen zu optimieren hat nicht nur technische sondern auch sprachliche Aspekte: Sorgen Sie dafür, dass die für Ihren Geschäftsbetrieb wichtigen Stichworte auch angemessen benutzt werden. Das kann ein Dienstleister häufig nicht völlig alleine übernehmen (er kann allerdings Vorschläge machen), schließlich sind SIE der Experte für Ihre Branche.
Die Autoren erklären die seriösen und die unseriösen Methoden, mit denen sogenannte "Suchmaschinen-Optimierer" arbeiten und geben Beispiele, wie die Suchmaschinen-Betreiber ständig ihre Techniken verfeinern, um die schwarzen Schafe der Branche auszusortieren, wenn nicht sogar zu bestrafen.
Das Buch wird rund durch Informationen über Werbeformen, mit denen Sie Besucher auf Ihre Seite locken können und was Sie sonst noch tun können – im Real Life – um den Erfolg Ihrer Website zu erhöhen.
Ein nützliches Buch, nicht nur für Webmaster sondern ebenso für Unternehmer, die eine Website in Auftrag geben wollen.
Stefan Karzauninkat, Tom Alby: Suchmaschinen Optimierung. Professionelles Website-Marketing für Besseres Ranking
Carl Hanser Verlag 2006, 254 Seiten, EUR 29,90
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BUCHREZENSION 2: Online-Recht
Das Buch von Tobias H. Strömer - Online-Recht. Juristische Probleme der Internet-Praxis erkennen und vermeiden – deutet allein durch den Umfang an, dass sich in Sachen Internet leider ein sehr umfangreiches Rechtsgebiet ausgebildet hat. Die hier bespreochene vierte Ausgabe wurde inhaltich seit 1997 regelmäßig aktualisiert und gibt daher recht aktuelle Orientierung.
Nach einer eher kurzen Einführung zu Internetgrundlagen mit Rechtsbezug (wie funktioniert die Domain-Registrierung) kommt der Autor direkt zu den Themen, die immer wieder strittig sind.
- Markenrecht: Der Besitzer einer Domain ist dadurch noch lange nicht Besitzer der entsprechenden Marke. Nicht selten kommt es hier zu Auseinandersetzungen, denn eine URL anmelden kann grundsätzlich jeder. Der Inhalber einer Marke hat aber möglicherweise die sträkeren Rechte. Soltle man umgekehrt auch gleich die Marke anmelden, wenn man einen schönen Domain-Namen gefunden hat? Die Anmeldung eienr Market ist ja nicht ganz billig.
- Wettbewerbsrecht: Manches Detail folgt hier dem gesunden Menschenverstand oder ist lediglich eine Internetvariante bekannter Verstöße. Mal als Beispiel: Wenn Sie in einem amerikanischen online-Shop einkaufen, tun Sie das nach deutschem oder nach amerikanischem Recht? Kommt ganz drauf an. Richtet sich dieser online-Shop speziell an Deutsche oder EU-Bürger oder haben Sie in einem Shop eingekauft, der vor allem die Amerikaner selbst als Kunden hat? Wenn auf einer amerikanischen Website der Einkauf in Deutsch möglich ist, kann man davon ausgehen, dass Deutsche hier konkret als Kunden angesprochen werden und dann gilt deutsches Recht.
Auch im Internet dürfen Sie nicht zum Boykott Ihrer Konkurrenten aufrufen und wenn Sie Preisausschreiben oder Gewinnspiele im Internet veranstalten, gelten hier die Gesetze, dieselben Gesetze wie im realen Geschäftsleben auch.
- Urheberrecht: Weil der Diebstahl von Text und Bild im Internet so einfach ist, glaubt mancher unbedarfte Zeigenosse, er dürfe sich die Werke nehmen und auf eigener Site veröffentlichen. Das darf man natürlich nicht. Zuweilen wurden ganze Websites (Texte und Gestaltung) kopiert und an anderer Stelle mit geringen Änderungen präsentiert. Hier ist der Fall sich klar – es muss nur bewiesen werden, wer die Site zuerste hatte. Im Internetalltag gibt es aber eine ganze Reihe von Grenzfällen. Urheberrechtlich geschützt ist nur ein tatsächliches WERK. Die Lottozahlen der letzten Woche könenn Sie getrost veröffentlichen (am besten ohne Gewähr ;-) auch die Wettervorhersage. Auch eine kommentierte Linkliste kann den Schutz des Urheberrechts genießen, weil die Zusammenstellung einzigartig ist und wenn jemand anderes Ihre Linkliste als Grundlage benutzt, um nach und nach eine bessere zusammenzustellen, wird im Zweifelsfalle zu klären, welchen Umfang seine eigene zusätzliche Leistung hat.
Weitere Kapitel: Haftung für Dritte, Vertragsrechtliche Aspekte, Arbeitsrechtliche Aspekte, Steuerrechtliche Aspekte, Datenschutzrechtliche Aspekte, Strafrechtliche Aspekte, Verfahrensfragen.
Eine leichte Bettlektüre ist das nicht. Aber wenn Sie es zu dem einen oder anderen Detail mal genauer wissen wollen (oder müssen) ist dieses Buch von Tobias H. Strömer ein guter Helfer in allen Internetrechtlichen Fragen.
Tobias H. Strömer: Online-Recht. Juristische Probleme der Internet-Praxis erkennen und vermeiden. dpunkt.verlag 2006, 529 Seiten, EUR 49,00
BUCHREZENSION 3: Das große eBay Handbuch
Solche Titel kaufe ich mir gelegentlich bei Karstadt am Leopoldplatz für EUR 3,00. Dieses Buch von DataBecker ist von November 2004 und im Bereich Internet ist das damit offenbar dermaßen veraltet, dass der ursprüngliche Verkaufspreis von EUR 15,95 wohl nicht mehr zu erzielen ist. Bei www.amazon.de finden Sie es jetzt ab EUR 1,00, hier allerdings plus Porto und Versandkosten.
Zum Inhalt: Knapp 600 Seiten mit einer Fülle von Informationen, auch für erfahrene Nutzer. Wer die Auktionsplattform privat UND geschäftlich nutzt, tut gut daran, sich jeweils getrennte Profile anzulegen.
Neben Rechtsfragen rund um den (Ver-)Kauf finden Sie hier die nützliche Tipps für günstiges Einkaufen und mehr als 240 Seiten allein rund um das VERkaufen.
Vielleicht haben sie das eine oder andere Weihnachtsgeschenk herumliegen, dass jetzt diskret und lukrativ verschwinden soll?
Philip Kiefer, Markus Wilde, Sabine Wais: Das große eBay Handbuch. Data Becker 2004.
Entweder geschenkt von mir, weil sie den Fragebogen ausgefüllt und bei der Verlosung gewonnen haben (siehe vor) oder bei Karstadt in der EDV-Abteilung für EUR 3,00 oder bei amazon.de "neu oder gebraucht erhältlich ab EUR 1,00", wenn Sie unbedingt wollen, können Sie aber sicher auch über den normalen Buchhandel oder Verlag für EUR 15,95 kaufen.
LINKTIPP zum Neuen Jahr
Hier könnte vieles gesagt und geschrieben werden, ist sowieso schon viel zu lang dieser Newsletter ;-)
Was mir in diesen Tagen selbst gefallen hat, sind zum Beispiel die Thesen zur selbständigen Arbeit der Filmemacherin Gundula Englisch. Wenn das neue Wirtschaftswachstum noch nicht so recht bei Ihnen angekommen ist, kann Sätze wie den folgenden vielleicht gebrauchen: "Selbständige sind diejenigen, die eingefahrene Bahnen verlassen und verkrustete Strukturen aufbrechen. Sie sind Systemveränderer - diejenigen, die wirklich anfangen, etwas zu verändern, wenn auch oft nur in bescheidenem Format" ... "Selbständige retten den Arbeitsmarkt, sie retten sich selbst, vor allem aber die Innovationskraft, die Wandlungsfähigkeit und die Zukunftsperspektiven des Landes."
Wer die Thesen im Volltext lesen möchte: tinyurl.com/yku6wb
Eine witzige Liste (als Anregung) mit guten Vorsätzen für das Neue Jahr steht übrigens hier: tinyurl.com/yyfb26
Wie auch immer: Ich wünsche Ihnen alles Gute, vor allem GUTE GESCHÄFTE in 2007!
Herzliche Grüße
Brigitte Lüdecke
Redaktionelles: Impressum, Abmelden, Weiterleiten, etc
- - - Wenn Sie diesen Newsletter als Weiterleitung oder in Papierform bekommen haben und Sie in den Verteiler aufgenommen werden möchten: Senden Sie eine einfache (leere) E-Mail mit dem Betreff "subscribe" (ohne Anführungszeichen) an kiez-request@brigitte-luedecke.de Das ist ein Befehl an einen Computer, der funktioniert. Beantworten Sie die anschließend eingehende Nachricht entsprechend den Hinweisen. Wenn dieses Vorgehen für Sie sehr ungewohnt ist, können Sie auch die Autorin anschreiben (mail@brigitte-luedecke.de). Ich werde Sie dann von Hand eintragen.
- - - Dieser Newsletter wird mit Mitteln der Europäischen Union sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung unter der Antragsnummer 10124447 gefördert.






