Vom Kiezläufer zum Star
Sie laufen 25 Kilometer am Tag. Morgens um sieben Uhr geht's los am Pankegrünzug. Dabei sind sie keine Sportler. Einer war mal Stahlformbauer, der andere Möbelpacker. Sie kennen den Soldiner Kiez in- und auswendig. Gemeint sind die Kiezläufer Werner Blesing und Peter Manasse. Sie werden immer berühmter. Jetzt gibt es eine Geschichte über die beiden in einem Buch von Axel Hacke.
Die Zwei mag ich gern
Den Anfang machte das Fernsehen mit der Abendschau, andere Funk- und Zeitungsjournalisten folgten. Sie alle liefen mit, wenn Blesing und Manasse auf Tour gingen. Im Juni 2003 kam der Journalist und Autor Axel Hacke und begleitete sie eine ganze Woche lang. Jetzt sind die Kiezläufer in seinem Buch. Auf Seite 19 in "Deutschlandalbum" beginnt die Geschichte "Die Zwei" mit dem Satz: "Also, diese beiden mag ich wirklich gern."
Die Zwei mag ich gern
Den Anfang machte das Fernsehen mit der Abendschau, andere Funk- und Zeitungsjournalisten folgten. Sie alle liefen mit, wenn Blesing und Manasse auf Tour gingen. Im Juni 2003 kam der Journalist und Autor Axel Hacke und begleitete sie eine ganze Woche lang. Jetzt sind die Kiezläufer in seinem Buch. Auf Seite 19 in "Deutschlandalbum" beginnt die Geschichte "Die Zwei" mit dem Satz: "Also, diese beiden mag ich wirklich gern."
Schreibfehler korrigieren!
"Bombastisch", meinen die Kiezläufer dazu, "gut geschrieben" und direkt "aus dem Leben gegriffen". An den Rummel um ihre Personen haben sich die beiden mittlerweile gewöhnt. Sie lachen, wenn Sie erzählen, dass sie von sämtlichen Journalisten die Telefonnummern haben. Und dass immer noch weitere von ihnen anrufen. Aber eins, das sollten die Reporter jetzt endlich mal verstehen: "Die schreiben alle voneinander ab. Deswegen wird Peters Name auch immer falsch geschrieben", sagt Blesing. Der Kiezläufer, liebe Journalisten und Journalistinnen, heißt Peter Manasse und nicht Menasse.
Mehr zu den Kiezläufern hier.
Zum Buch "Deutschlandalbum"
Verlag Kunstmann, März 2004
Also, die Idee war, ein Album über Deutschland anzulegen, mit Fotos und kleinen Geschichten, manchmal nur einem Satz oder einem Bild. Man tut das ja mit der Familie auch, fotografiert die Kinder und die Alten, schreibt ein bisschen was dazu... Später schaut man alles an, lacht und staunt und ist gerührt und sagt: So war das. Hatte ich schon ganz vergessen. Das fängt ganz harmlos an, und doch dient es der Frage: Was macht uns eigentlich aus? Wie sind wir so geworden? Und was verbindet uns? Was ist trennend? Axel Hacke ist dafür zum einen hinaus gefahren nach Deutschland, hat sich hinweg begeben von all dem Weltgebrumme, dem infernalischen Lärm der "Medien", dem Leben aus zweiter Hand. Hat Leute besucht, sich ihren Alltag angesehen, Geschichten gesammelt, sich vom Zufall leiten lassen. Das ist ganz subjektiv, und doch steckt darin das Allgemeine. Das ganze Land.
(aus dem Umschlagtext)
Der Autor
Axel Hacke, geboren 1956, lebt heute als Schriftsteller und Journalist in München. Er arbeitet als Redakteur für die Süddeutsche Zeitung. Für das SZ-Magazin schreibt er seit dessen Gründung 1990, angefangen mit dem berühmten "Kleinen Erziehungsberater" über zahlreiche Reportagen und Porträts bis zu "Das Beste aus meinem Leben". In jeder Sonntagsausgabe des Berliner Tagesspiegel erscheint seine Kolumne "Und was mache ich jetzt?". Und im Bayerischen Rundfunk kann man jede Woche dreimal seine "Geschichten wie Du und Ich" hören.
Seine Bücher, zu denen mehrere Bestseller (Der kleine Erziehungsberater, Der kleine König Dezember) gehören, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Axel Hackes journalistische Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter der Joseph-Roth-Preis, der Theodor-Wolff-Preis und zwei Egon-Erwin-Kisch-Preise.
"Bombastisch", meinen die Kiezläufer dazu, "gut geschrieben" und direkt "aus dem Leben gegriffen". An den Rummel um ihre Personen haben sich die beiden mittlerweile gewöhnt. Sie lachen, wenn Sie erzählen, dass sie von sämtlichen Journalisten die Telefonnummern haben. Und dass immer noch weitere von ihnen anrufen. Aber eins, das sollten die Reporter jetzt endlich mal verstehen: "Die schreiben alle voneinander ab. Deswegen wird Peters Name auch immer falsch geschrieben", sagt Blesing. Der Kiezläufer, liebe Journalisten und Journalistinnen, heißt Peter Manasse und nicht Menasse.
Mehr zu den Kiezläufern hier.
Zum Buch "Deutschlandalbum"
Verlag Kunstmann, März 2004
Also, die Idee war, ein Album über Deutschland anzulegen, mit Fotos und kleinen Geschichten, manchmal nur einem Satz oder einem Bild. Man tut das ja mit der Familie auch, fotografiert die Kinder und die Alten, schreibt ein bisschen was dazu... Später schaut man alles an, lacht und staunt und ist gerührt und sagt: So war das. Hatte ich schon ganz vergessen. Das fängt ganz harmlos an, und doch dient es der Frage: Was macht uns eigentlich aus? Wie sind wir so geworden? Und was verbindet uns? Was ist trennend? Axel Hacke ist dafür zum einen hinaus gefahren nach Deutschland, hat sich hinweg begeben von all dem Weltgebrumme, dem infernalischen Lärm der "Medien", dem Leben aus zweiter Hand. Hat Leute besucht, sich ihren Alltag angesehen, Geschichten gesammelt, sich vom Zufall leiten lassen. Das ist ganz subjektiv, und doch steckt darin das Allgemeine. Das ganze Land.
(aus dem Umschlagtext)
Der Autor
Axel Hacke, geboren 1956, lebt heute als Schriftsteller und Journalist in München. Er arbeitet als Redakteur für die Süddeutsche Zeitung. Für das SZ-Magazin schreibt er seit dessen Gründung 1990, angefangen mit dem berühmten "Kleinen Erziehungsberater" über zahlreiche Reportagen und Porträts bis zu "Das Beste aus meinem Leben". In jeder Sonntagsausgabe des Berliner Tagesspiegel erscheint seine Kolumne "Und was mache ich jetzt?". Und im Bayerischen Rundfunk kann man jede Woche dreimal seine "Geschichten wie Du und Ich" hören.
Seine Bücher, zu denen mehrere Bestseller (Der kleine Erziehungsberater, Der kleine König Dezember) gehören, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Axel Hackes journalistische Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter der Joseph-Roth-Preis, der Theodor-Wolff-Preis und zwei Egon-Erwin-Kisch-Preise.







