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Quartiersmanagement im Soldiner Kiez
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+++ Das Quartiersmanagement Soldiner Straße / Wollankstraße können Sie auch und immer über Twitter erreichen - wir sind dabei! +++
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„Der Soldiner Kiez ist unaufgeregt, authentisch... also angenehm."10 Jahre Programm „Soziale Stadt“ 10 Jahre Quartiersmanagement im Soldiner Kiez Was hat sich verändert, welche Erfolge gibt es, wie sieht die Zukunft aus? Wir haben zwei Menschen gefragt, die den Soldiner Kiez sehr gut kennen und ihn mit ihrer Arbeit über lange Zeit begleiten. Kerstin Rietz, zunächst im Stadtplanungsamt, jetzt für den Bürgermeister als Gebietskoordinatorin seit zehn Jahren im Bezirksamt Mitte für die Quartiersmanagement-Gebiete Soldiner Straße und Pankstraße zuständig. Reinhard Fischer war achteinhalb Jahre Quartiersmanager für das Gebiet Soldiner Straße, seit März 2008 begleitet er für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einen europäischen Erfahrungsaustausch zum Thema Stadtteilentwicklung. Text und Interview mg. / Kiezmentorin, Bild Luise Köhler, QM Soldiner Straße Interview mit Stadtplanerin Kerstin Rietz und Islamwissenschaftler Reinhard Fischer
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Der Soldiner Kiez Der Soldiner Kiez erstreckt sich zwischen der Osloer Straße im Süden, der Drontheimer und Holzstraße im Westen bis ans Pankebecken. Er grenzt an den St. Elisabeth-Kirchhof und die Grüntaler Straße im Osten. 15.107 Menschen (Stand 30.06.2005) leben in diesem Gebiet. Viele von ihnen sind arbeitslos oder haben nur wenig Geld. Etwa 40 Prozent der Bewohner haben keinen deutschen Pass. Viele Kinder verfügen bei ihrer Einschulung nicht über ausreichende Deutschkenntnisse – das betrifft auch deutsche Kinder – und haben in der Folge Probleme in der Schule und als Jugendliche oft geringe Zukunftschancen. Die schwierige Situation hat dazu geführt, dass besonders Familien mit Kindern aus dem Gebiet weggezogen sind. Notwendig ist es, ein Netzwerk aufzubauen, um diese Situation zu verändern. Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen arbeiten intensiv daran, Sprachkenntnisse zu fördern und setzen sich für Chancengleichheit und Integration ein. Niedrige Wohn- und Gewerbemieten bieten die Möglichkeit, preiswert in einem Gebiet mit vielen Grünanlagen zu wohnen oder die eigene Existenz aufzubauen. Einzelhändler haben aufgrund nahe gelegener Einkaufszentren und der geringen Kaufkraft im Kiez Schwierigkeiten, ihre Geschäfte zu halten. Doch es gibt immer wieder neue Existenzgründungen, Vereine, Initiativen und Künstler, die die entstandenen Nischen füllen.
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Die Arbeit des Quartiersmanagements Das Quartiersmanagement stößt positive Entwicklungen im Kiez an und fördert Ideen sowie Projekte von Bewohnern und Initiativen, die zur Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse beitragen. Die Bürgerbeteiligung steht im Mittelpunkt der Arbeit. Gemeinsam mit Vereinen und Gruppen, Bewohnern und Hauseigentümern, Gewerbetreibenden, Politik und Verwaltung erarbeitet das Quartiersmanagement Strategien zur Weiterentwicklung des Stadtteils, bringt Partner zusammen und findet Finanzierungsmöglichkeiten. Anlauf- und Kontaktstelle ist der Quartiersladen in der Koloniestraße 129. Schwerpunkte der Arbeit sind:
- Stärkung von Nachbarschaften
- Aktivierung von Bewohnern
- Förderung von Integration und Chancengleichheit
- Sprachförderung
- Verbesserung von Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche
- Vernetzung von Initiativen und Bildungseinrichtungen
- Unterstützung von Gewerbetreibenden
- Förderung von Kunst und Kultur
- Baumaßnahmen zur Gestaltung von (Spiel)Plätzen und Grünanlagen, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
- Verbesserung des Kiez-Image
Über Ergebnisse der Tätigkeit des Quartiersmanagements und zentrale Entwicklungsperspektiven können Sie sich im Handlungskonzeptes (Stand: Januar 2010) informieren:
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Finanzierung Um diese Ziele zu verwirklichen, stehen dem Quartiersmanagement insbesondere Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ zur Verfügung. Damit können Projekte finanziert werden, die von der Gestaltung des Wohnumfeldes bis zur Sprachförderung reichen. Es besteht außerdem ein Aktionsfonds für Projekte von Bewohnern und Initiativen, über den ein Bürgergremium entscheidet. Darüber hinaus bemüht sich das Quartiersmanagement, Finanzierungsquellen, z. B. aus anderen Förderprogrammen, sowie Stiftungs- oder Sponsoringmittel zu erschließen.
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Das Team 1999 wurde die L.I.S.T. GmbH (Lösungen Im StadtTeil) von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Bezirksamt Mitte mit der Betreuung des Quartiers betraut.
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Ihre Ansprechpartner
- Katja Niggemeier, Quartiersmanagerin seit März 2008, Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen
- Feride Berisha, Quartiersmanagerin seit Juni 2009
- Svenja Wagner, Quartiersmanagerin seit Januar 2010
- sowie Praktikanten, freie und studentische Mitarbeiter, die uns im Büro unterstützen
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K. Niggemeier / Quartiersmanagerin, M. Fischer / Kiezläufer, (v.l.n.r.)
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KontaktQuartiersladen Koloniestraße 129 13359 Berlin Öffnungzeiten: Mo. 10.00 - 16.00 Di. 12.00 - 18.00 Mi. + Do. 10.00 - 16.00 Fr. nach Vereinbarung
Telefon:4991 2541 Fax: 4991 2540
Mail: qm-soldiner@list-gmbh.de
Verkehrsanbindung: U-Bahnhof Osloer Str.(U8 u. U9) Tram: 13 u. 50 (Drontheimer Str.)
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